Ende und Anfang

bauchET-3 – ich befinde mich im Übergang. Es ist ein merkwürdiger Zustand, in dem das eine noch nicht zu Ende ist, das andere aber schon greifbar, unmittelbar bevorstehend. Ein Zustand, in dem ich genieße, was ich habe und doch das Ende und den Neuanfang herbeisehne. Ich genieße es, noch in Ruhe zu duschen, zu essen, Zeit mit L. zu verbringen. Zeit mit mir zu verbringen, einen Feierabend zu haben, die Nächte einigermaßen durchzuschlafen. Ich schaue diesen riesigen Bauch an, der zwar störend langsam, aber dennoch so besonders ist. Der wahrscheinlich nie wieder kommt. Ich genieße die Tritte meines ungeborenen Kindes. Und sehne es gleichzeitig herbei, möchte es endlich kennenlernen, anschauen, beschnuppern und in meinen Armen halten. Ich freue mich auf all die ersten Male mit diesem Kind, auf Lachen und Weinen, auf Kuscheln und Streiten, auf den ersten Schritt und das erste “Mama”. Ich freue mich aber auch darauf, endlich wieder meinen Körper für mich zu haben (nunja, bis auf die Brüste…), diesen Bauch loszuwerden und wieder fitter und agiler zu sein. Ich freue mich auf Sushi und Lachs und Rohmilchkäse. Ich freue mich auf unser Leben zu Viert und genieße die letzten Tage zu Dritt.

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