4 Monate kleines Mädchen

pilzWohl jeden Monatsbericht muss man mit der Feststellung beginnen, dass ja schon wieder ein Monat vorbei ist. 4 Monate bist nun bei uns – Du kleiner Sonnenschein. Du bist so freundlich, lächelst immer zurück, fremdelst bisher praktisch nicht. Selbst wenn Du schon sehr müde bist, kann man Dir mit ein paar lieben Wiorten noch Dein süßes, zahnloses Babylachen entlocken. Überhaupt bist Du gerade so entspannt, dass ich fast Angst habe, es auszusprechen. Du weinst oder brüllst fast gar nicht mehr, außer man quält Dich zu lange in Autositzen oder im Hänger. Da habe ich sogar großes Verständnis für und mein Mamaherz weint ein bisschen mit.

Du hast diesen Monat deine erste große Reise nach Berlin mitgemacht. Das war eine eher anstrengende Veranstaltung, aber eine langjährige Freundin feierte ihre Hochzeit. Autofahren ist für Dich eigentlich ok, aber nach 5 Stunden (inkl. Pause) hattest Du die Nase voll. Und auch die Hochzeit war eher anstrengend für uns alle. Deine Schwester hat bis um 23 Uhr durchgehalten. Da bist Du dann wieder aufgewacht und hast bis zur Abfahrt um kurz nach 1 auch nicht wieder geschlafen. Unsere Familienbesuche, die wir in den Sommerferien unternehmen wollten haben wir nun erstmal wieder abgesagt, das wird ja bloß Stress.

Ansonsten hast Du in diesem Monat die Mobilität entdeckt. Zwar ist sie noch sehr zaghaft, aber du rotierst und robbst. Ein paar Mal hast Du Dich vom Bauch auf den Rücken gedreht, da war ich ganz überrascht als ich Dich plötzlich so sah. Das scheint aber noch mehr Zufall als Methode zu sein. Aber an dem Drehen auf den Bauch arbeitest Du auch intensiv. Das Greifen entwickelst Du immer weiter. Im Moment ist der O-Ball hoch im Kurs und wird ausgiebig belutscht. Wenn Du auf dem Bauch liegst, hast Du so ein Kuschelbuch, dass Du ganz spannend findest. Überhaupt ist Dein Interesse für Deine Umgebung ganz groß. Bei der Rückbildung heute hast Du Dir alles ganz genau angeschaut, und Deine große Schwester ist sowieso das beste Entertainment.

Dein Schlaf ist sehr unreglmäßig vor allem nachmittags, aber so in der Summe noch ziemlich berechenbar. Schläfst Du tags viel, haben wir oft keinen Feierabend und umgekehrt. Wir stillen nachts so 1-2 mal, Ausnahmen gibt’s, aber eher selten. Manchmal schläfst Du abends im Bett mit Schlafsack auch ganz alleine ein, was ich nach der Erfahrung mit der Großen sehr faszinierend finde. Ansonsten gibt es gar nicht so viel zu berichten, denn Du bist ein sehr zufriedenes Kind. Ich kann Dich auf die Matte von Deinem Spielbogen legen und Du beschäftigst Dich. Es muss schon jemand im Raum sein, aber permanenter Körperkontakt, wie ich ihn von der Großen in der Erinnerung habe, brauchst Du nicht. Du machst unser Nachmittagsprogramm recht ausgeglichen mit, nur das Trinken unterwegs klappt nicht so gut. Aber das macht Dir wenig, das holen wir dann später nach. In der Trage schläfst Du nach ein paar Kniebeugen meinerseits auch recht schnell, selbst bei Trubel drumherum.

Meine kleine Maus, ein Leben ohne Dich ist mittlerweile nicht mehr vorstellbar. Du machst es uns sehr einfach uns als Zweifacheltern einzuleben. Auch wenn es manchmal anstrengend ist, einfach weil 2 Kinder mehr Aufmerksamkeit brauchen, will um nichts in der Welt tauschen.

Trauer ist ein Boomerang

roseEs ist nun 13 Monate her, dass Du nicht mehr da bist. Am Anfang hat es richtig weh getan, die Tränen standen jederzeit bereit. Die Erinnerung an Dich eine ständige Begleitung. Die Fragen warum, der Schmerz, der Verlust. Das wich einem dumpfen, schweren Gefühl. Es fehlte etwas. Dann kam der Unglaube, das Nichtverstehenkönnen, das Nichtwahrhabenwollen. Kann es wirklich sein, dass Du nicht mehr da bist, nie wieder kommst? Ganz langsam folgte so etwas wie Akzeptanz. Das ist jetzt so. Die Lücke bleibt. Dann rückte der Jahrestag näher und ich musste ganz viel an die Zeit vorher denken. Die re:publica, diesmal nur aus der Ferne, ist das Damoklesschwert. Vier Tage nachdem ich letztes Jahr aus Berlin wieder da war, starbst Du. Die Erinnerung an die viele Zeit im Krankenhaus erdrückt, bedrückt mich, schnürt mir den Hals zu. An deinem Todestag stelle ich Dir endlich deine 2. Enkelin vor. Sovieles, was Du nicht mehr erleben darfst, was wir nicht mehr gemeinsam erleben können. Wie wäre wohl dein erster Kontakt mit ihr ausgefallen? Wäre sie auch in Tränen ausgebrochen, wie die Große oder hätte sie die freundliche Natur, die sie bisher bei allen gezeigt hat, auch Dir gezeigt?

Und dann verändert sich die Erinnerung. Es ist nicht mehr die Zeit vor einem Jahr im Vordergrund, sondern Fragmente aus allen Lebenszeiten drängen immer wieder in mein Bewusstsein. Kuchen backen an einem Samstag, das war ein Ritual – einer darf den Löffel, der andere die Schüssel auslecken. Ein Bericht über China in der Zeitung, immer ein Gedanke an Dich. Manchmal ist die Erinnerung auch weit weg, es gibt Tage an denen ich nicht oder nur sehr beiläufig an Dich denke. Und dann kommt der Boomerang zurück, mit aller Wucht. Eine Kleinigkeit, eine Situation. Ich hole die Feuerwehrautos, die Du uns aus Amerika mitgebracht hast, hervor nachdem die Große mit dem Kindergarten bei der Feuerwehr war. Das Kleid, dass die Große anhatte, als sie Dich zum ersten Mal besucht hat, passt jetzt der Kleinen. Ob Dir wohl die EM gefallen hätte? Ich höre Deine Kommentare, dein etwas sarkastisches Lachen; Dein angelesenes Fachsimpeln, dass Du so überzeugend als dein eigenes Wissen verkaufen kannst.

Und irgendwie fühlt es dann ein bisschen so an, als ob Du doch noch hier bist. Ein bisschen zumindest.

Babyanzug

anzug1Ein weiterer Eintrag zum Thema “Lehrgeld”, dieser Anzug war eine harte Nuss. Er war mein erster Ottobre-Schnitt und irgendwie auch das erste Teil, das etwas komplexer als ein Shirt oder ein Täschli war. Ich wollte gerne für das Baby einen warmen Anzug für die ersten Wochen nähen. Als Februar-Kind könnte es ja doch durchaus noch empfindlich kalt werden. Den Schnitt in der Ottobre fand ich schick und so bestellte ich mir im Herbst die Ausgabe aus 2014. Ich fing an zuzuschneiden. Und machte da gleich meinen ersten Fehler indem ich den Taschenausschnitt auch am Innenfutter ausschnitt. Naja, das sieht man nicht, ärgerte mich trotzdem.

reissverschlussAm Reissverschluss wäre ich beinahe gescheitert. Die Beschreibung dazu war so dürftig, dass ich meine Schwester (Schneiderin und Gewandmeisterin) um Hilfe bat, aber auch die verstand nicht genau, wie es gemeint war. Ich wurschtelte mir was zurecht, es funktionierte, aber richtig glücklich bin ich nicht.

ärmelEbenfalls nervig an dem Schnitt ist die ganze Einfasserei. Mit Bandeinfasser bestimmt schnell und ordentlich, mit der Zwillingsnadel ein ganz schöner Krampf und von innen auch nicht so hübsch. Außerdem sind dadurch die Handausschnitte sehr weit geworden. Für den Beinabschluss hab ich dann kurzerhand Bündchen genäht.

Also ich fand den Schnitt jetzt nicht so wahnsinnig toll, zumal das Baby ganz schön versunken ist in dem Anzug, den ich in 56 genäht hab. Sie war immerhin schon 53cm bei ihrer Geburt. Aber gefreut, sie in diesen selbstgenähten, bunten Anzug zu stecken, hab ich mich jedes Mal. Seinen Zweck hat der Anzug erfüllt, sehr gut sogar.

anzug2

Lehrgeld:

  • Einfassen macht keinen Spaß
  • Reißverschluss einnähen macht keinen Spaß, vor allem wenn die Anleitung blöd ist
  • ich weiss, wie man eine Kapuze annäht
  • Ich habe zum ersten Mal mit Framilonband gearbeitet
  • Anleitung komplett durchlesen, ob nicht doch noch weiteres Material benötigt wird (hier der Bündchen-Stoff)

Info:

  • Schnitt: Ottobre 4/2014, Design Nr. 7, Größe 56
  • Stoff: Futter habe ich geschenkt bekommen, wo ich den Oberstoff herhab, weiß ich nicht mehr…

 

Statusupdate 2

Wirwachsen_101_2

Es ist wieder Zeit für ein Statusupdate in Sachen 1001 in 101. Auch diesen Monat habe ich einige Dinge “abgearbeitet”.

Gehen wir mal von oben durch:

Wir haben im Zimmer der Großen das Bett von normal auf Hochbett umgestellt. Im Zuge dieser Aktion habe ich erstens ordentlich Zeug ausgemistet (#3) und einen Großteil des aufräumintensiven Playmobils in ihr Zimmer geschafft.

Ich hab die Kammer ausgemistet (#7). Das war toll, weil da jetzt so viel mehr Platz dort ist und ich den Zugang zum Werkzeug verbessert hab, was mich sehr genervt hat.

balkonDer Balkon ist jetzt angehübscht (#12). Ich hab kurzerhand Blumen im Rewe gekauft anstatt auf eine Gelegenheit zu warten, in den Baumarkt zu kommen. Bei IKEA gabs ein paar neue Kissen und die Lampions hab ich beim Aufräumen in der Kammer wiedergefunden. Pünktlich zum Sommer einen sommertauglichen Balkon, yay.

Ich hab mir eine neue Zeitschrift gekauft (#42) – Anstiftung zu noch mehr Kreativkrams zu dem ich so schon kaum Zeit finde.

zeitschrift

Zur Hochzeit in Berlin haben wir auch Verwandtschaft in Berlin getroffen (#50), bin aber nicht ganz sicher ob das als “Besuch” durchgeht… Ich lass den noch mal offen.

Ich habe einen Kirschenmichel gemacht (#56). Aus Kindheitserinnerung an meine Oma und weil eine Menge oller Brötchen rumlagen. War ok, aber nicht zu vergleichen mit dem meiner Oma.

Wir waren im Peter Pane essen (#58). Lecker.

peterpane

Ich habe ein paar Tage beim #30daysdraworletter Challenge mitgemacht und ein paar Seiten in meinem Skizzenbuch gefüllt (#71). Wegen der Hochzeit hab ich schon wieder die Nägel lackiert (#75).

sketch

Der Rechner ist endlich mal gebackuppt worden bevor die Warnung mir 3-stellige Zahlen bei “Keine Backups seit x Tagen” anzeigt (#94). Ich habe 7 weitere Blogposts geschrieben (#95), davon 2 über DIY-Dinge (#96).

herzkleid2

Der Fortschritt ist eine Schnecke.

Das “Hochzeitskleid”

herzkleid2Ich glaube, ich mach’ hier mal ne Serie “Lehrgeld” auf: Über all die nützlichen Dinge, die ich beim Nähen so lerne, manchmal auf die harte Tour. Das Nachthemd war sozusagen der Anfang. Ich werde dort auch einen Nachtrag mit “Lehrgeld” schreiben.

Jetzt aber erstmal zu diesem Kleid. Mein großes Mädchen sollte Blumenmädchen auf der Hochzeit meiner ältesten Freundin sein. Dafür wollte ich ihr gerne eine Kleid nähen. Ich fragte sie, wie es aussehen solle: “Rosa. Mit Herzen.” Ok, dein Wunsch ist mir Befehl. Ich suchte auf Dawanda nach Herzchen-Stoffen und lies sie auswählen.

Der Schnitt war etwas schwieriger, es sollte schon festlich sein, aber für mich auch innerhalb von 1 oder 2 Tagen (also etwa 8 Stunden Netto-Zeit) zu nähen zu sein, inklusive blöder Fehler, die ich immer zu machen scheine. Ich stieß über Instagram bei Naadisnaa auf das Blueridge Dress und fand das sehr schön. Das sollte demnächst bei Näh-Connection auf deutsch erscheinen. Da es aber keinen genauen Termin gab, und ich mich nicht ganz traute, einen schwierigeren Schnitt auf englisch zu machen und sich die Tochter eben Jersey ausgesucht hatte, machte ich mich weiter auf die Suche. Ich fand diesen hübschen Schnitt Pia bei Zierstoff. Praktischerweise gibt es dazu gleich noch ein Video, so dass ich mich der Herausforderung eines neuen Schnittes unter Zeitdruck stellen wollte. Denn am Ende hatte ich tatsächlich nur noch den Mittwochabend, Teile des Donnerstags und – wenn alle Stricke reißen – ein bisschen was vom Freitag. Mit unvorhersehbarem Mini-Baby-Schlaf echt ein Risiko. (Daher hatte ich am Mittwoch zur Sicherheit noch ein Kleid gekauft).

Aber es klappte alles, das Nähen war recht einfach. Ich versuchte mich am Rollsaum, was bis auf das Einfädeln von 3 auf 4 Nadeln auf der Overlock gut funktionierte. Meine olle Nähmaschine mag nicht so gerne Jersey, vor allem wenn er etwas “rippiger” ist. Daher wollte ich säumen mit der Maschine verhindern. So habe ich auch statt des Halssaums ein Bündchen genäht. Verziert habe ich das Kleid mit etwas Bommelborte. Und einer Schleife.

bommelborteNachdem alles gut hinhaute und ich tatsächlich am Donnerstagabend ein fertiges Kleid in der Hand hielt, fehlte nur die (optionale) Schleife. Dafür blieben mir nach Rückbildung, Packen und Vorbereiten am Freitag noch 15 Minuten. Puh, aber auch das schaffte ich und packte Nadel und Faden zum Annähen vor Ort ein. Aber… nachdem alles so gut funktioniert hatte, musste mir dann doch noch was doofes passieren. In dem Stress am Samstag fertig für die Hochzeit zu werden, nähte ich die Scheife auf den Rücken.

schleifeNaja, das war dann nicht mehr zu ändern. Zusammen mit ihren neuen Elsa-Schuhen und einer pinken Blume im Haar sah sie zauberhaft aus. Und nur ich sah (ständig!), dass sie das Kleid falsch herum trug… (Vielleicht ergänze ich hier mal ein Tragefoto vom Fotografen, ich hab leider nur blöde Bilder von der Hochzeit gemacht.)

kleid

Lehrgeld:

  • Ich weiss jetzt wie man einen Rollsaum näht.
  • Immer darauf achten, dass die Nadeln beim wiedereinbauen richtig sitzen.
  • Ich kann eine hübsche Schleife herstellen.
  • Einfach noch mal schauen, ob die Schleife (oder was auch immer) auf der richtigen Seite sitzt bevor man annäht.

Infos:

 

WMDEDGT im Juni

strand

Der Tag begann, wie alle derzeit, um 5.30h mit dem erstem Stillstopp. Danach war das Baby wach. Ich nicht, also legte ich sie in ihr Bett und versuchte trotz ihres Meckerns weiter zu schlafen.Ich merkte, wie sie rotierte und ächzte, aber ich schlief wieder ein. Geweckt wurde ich durch Tritte der Großen, die bei ihrem Papa im Arm lag und mich herausfordernd anschaute. Meh. Der Blick auf die Uhr dagegen war erfreulich, wir hatten alle bis 8.15 geschlafen. Das Baby hatte sich tatsächlich um 180 Grad gedreht, war aber alleine wieder eingeschlafen. Wir frühstückten ein schnelles Toast-Frühstück, weil wir den (möglicherweise kurzen) norddeutschen Sommer und auflaufendes Wasser ausnutzen und ans Meer fahren wollten. Zusammenpacken mit Kind und Baby fühlt sich irgendwie immer an, als ob man für Wochen verreisen möchte, aber immerhin kamen wir nach 2 Kackwindeln, Kind eincremen, Sandwiches machen, schnell noch die Wäsche abnehmen um 10.30h los. Und fuhren erstmal in den Stau. Die Idee mit dem Meer hatten wohl auch andere…. nach ungefähr 5 Baustellen und einem brüllenden Baby waren wir endlich da. Stillen und wickeln. Wir bezogen den Strandkorb und die Große und ich testeten die Wasserqualität. Kalt. Überhaupt war es ganz schön kalt bei 20 Grad und Wind, vor allem im Schatten. Das große Kind ist da ziemlich unerschrocken. Dann kam der Mann mit Heuli-Baby in der Manduca an, wohl doch noch hungrig. Also Stillen und Wickeln. Nachdem wir alle Brote gegessen hatten und ich anfing mich in rasendem Tempo über die Gummibärchen herzumachen beschloss ich, mich mal um richtiges Essen zu kümmern und packte das Baby zum Schlafen in die Manduca, wo sie innerhalb von Sekunden wegpennte. Am Imbiss hatte ich die Wahl, mich bei der kürzeren Fischschlange oder der längeren Pommesschlange anzustellen. Ich entschied mich für letzteres, denn ohne Pommes brauchte ich dem großen Kind wohl nicht kommen. Boah,  lange nicht so unorganisierte Imbissleute gesehen. Eine (!) Stunde habe ich gewartet und es waren vielleicht 12 Leute vor mir… und ich hatte das Telefon vergessen. Meh. Als ich zurückkam war die Stimmung gereizt, Hunger und Langweile sind eine furchtbare Mischung. Wir aßen, schauten noch mal am Meer vorbei, Spielplatz, rum hängen und dann war der Tag am Meer auch schon vorbei. Auf dem Rückweg zum Auto wachte das Baby auf. Stillen und Wickeln. Zuhause gab es eine Runde Kuchen um das schlimmste an Hungerlaune zu verhindern. Ich machte innerhalb von 20 Minuten Essen und musste dann erstmal Stillen.  Diesmal ohne Wickeln. Dann endlich auch Essen für mich. Der Mann kümmerte sich um Baden und Bett für die Große, ich um dasselbe Programm für die Kleine. Ich gewann. Der Mann gab um kurz vor 9 Uhr wutentbrannt auf, weil die Große partout nicht schlief. Die kam heulend zu mir und dem auf mir schlafenden Baby. Jetzt schlafen beide (21.28h) und es folgt die Baderunde für die Erwachsenen. Irgendwie hatte ich so Tage am Meer erholsamer in Erinnerung…. Gute Nacht!

Mehr von “Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?” gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

Im Juni

ranunkelHallo Sommer!! Selbst hier im Norden fühlt es sich langsam an wie Sommer und nicht nur, weil der Regen wärmer wird. Ich freue mich also auf einen Monat mit ganz viel Zeit draußen: auf Spielplätzen, dem Fahrrad, dem Balkon, am See. Außerdem haben wir die erste große Reise mit Baby geplant, wir werden in Berlin sein. Leider viel zu kurz, weil das große Kind am Freitag vorher noch den Jahresausflug des Kindergartens in den Tierpark hat.

Im Juni werde ich

… mit dem kleinen Kind die U4 haben

… wegen mindestens 2 Abenden Strohwitwendasein die Kinder alleine ins Bett bringen (müssen)

… nach Berlin fahren

… eine tolle Hochzeit einer meiner ältesten Freundinnen feiern

… dem großen Blumen-Mädchen ein Kleid für eben diese Hochzeit nähen

… ein kleines Theaterstück anlässlich der Abschiedsfeier im Kindergarten anschauen

… einen Rückbildungskurs beenden

… das erste Mal auf eine Eigentümerversammlung gehen

… mich ein bisschen mit der Gräser-Allergie plagen

 

Inspiriert durch Carola von Frische Brise.