7 Monate

20160913_091213Dieser Monat war rasant, insbesondere was deine Entwicklung angeht. Ich dachte ja schon Deine Schwester sei fix gewesen, Du setzt noch einen drauf. Ein paar Tage nach deinem Halbjahresgeburtstag bist Du endlich “richtig” gekrabbelt. Deine Freude darüber, wie Du stolz die Knie und Arme nach vorne gesetzt hast – so schön. Gleich ein paar Tage später zeigte sich der Vorteil Deiner etwas ungewöhnlichen motorischen Übungen: Das Sitzen ist gleich mit erledigt. Aber beides reichte noch nicht: Stehen (also eigentlich Laufen) ist das Ziel und so hast Du Dich, obwohl das Krabbeln noch sehr langsam ist, gleich schon mit dem nächsten Fortschritt beschäftigt. Und auch das zu Deiner großen Freude. Du ziehst Dich hoch, an der Wippe, an dem Hocker oder im Laufstall und gluckst fröhlich und strahlst mich an. Ach, überhaupt, Du bist so ein fröhliches Kind, immer am Strahlen. Selbst wenn Du müde oder auch krank bist, kannst Du Dir für Dein Gegenüber noch ein Lächeln abringen. Zumindest wenn Du auf Mamas sicherem Arm bist. Fremdeln tust Du nur, wenn Du richtig müde bist. Auch den Raum kann ich mal verlassen, Du kannst Dich mit Belutschen und Hochziehen auch sehr gut selbst beschäftigen. Manchmal kommst Du nun auch schon hinter uns her. Das Zimmer Deiner großen Schwester mit all den aufregenden Kleinteilen hat schon eine gewisse Faszination. Noch kann man Dich z.B. mit einer Packung Taschtücher von den Spielen der Großen abenken, die nun so langsam Dein Zerstörungspotential erkennt. Deine Bewegungen sind noch langsam und einigermaßen vorhersehbar, so dass wir Blumen und andere gefärhliche Gegenstände noch in Sicherheit bringen können. Aber Du hast es auch schon geschafft, mit dem hochgebauten Duplohaus umzustürzen.

Beim Essen machen wir nur sehr langsam Fortschritte. Der Höhepunkt war nun ein halbes kleines Glas Möhren, dass Du gerne gegessen hast. Aber es gibt auch Tage, da geht gar nichts. Ich gebe Dir hin und wieder Obst zum Belutschen, Ablutschen, das scheinst Du ganz interessant zu finden. Seit ein paar Tagen habe ich nun die Babyschale gegen den Babysitz ausgetauscht, so dass Du nun richtig mit uns am Tisch sitzt. Das fühlt sich gut an, auch wenn Du noch nicht richtig mitisst. Meine Erfahrung mit der Großen, die ja nun wahrlich kein Kostverächter ist, sagt mir, dass deine Zeit auch noch kommt.

Die Nächte lassen derzeit sehr zu wünschen übrig. Du stillst häufig, machst manchmal die Windel voll und findest dann lange nicht in den Schlaf zurück. Dass ich schon mal regelmäßig 5 Stunden Schlaf am Stück bekommen habe, kommt mir gerade absurd vor. Nun bist Du auch das erste Mal richtig krank geworden, mit knapp 39 Fieber und Spuckerei. Letztere wohl durch den Virus bedingt, auch Deine große Schwester spuckt erstmal eine Runde wenn sie krank wird. Aber selbst als Kranke bist Du recht unkompliziert. Ich packe Dich in die Rücktrage und so kuscheln wir und ich kann dabei sogar noch ein paar Dinge erledigen. Schlafen und Essen funktioniert im Moment am besten im ruhigen Schlafzimmer. Wenn Du Deiner großen Schwester zu gucken kannst, ist das Essenangebot plötzlich sehr uninteressant.

Ach, Du kleine Maus – das Leben mit Dir macht viel Freude. Dein fröhliches Wesen und deine unkomplizierte Art machen es uns allen einfach. Man möchte Dich ständig knutschen. (Außer nachts).

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