WMDEDGT

blumen

Also eigentlich muss ich _jetzt_ (11:38) gerade Muffins backen für das Mai-Fest im Kindergarten, das wettertechnisch eher in den Herbst als den Frühling passt. Aber dann habe ich bei Frau Stahldame gesehen, dass ja heute WMDEDGT ist und habe den Ansporn, es auch mal wieder zu versuchen.

Dieser Freitag liegt in einer der bisher terminintentsivsten Wochen des Jahres. Schulanmeldung, Eigentümerversammlung, Geburtstagseinladung, Mai-Fest, Europa-Empfang, Besuch der Schwägerin aus Norwegen. Und dann kam gestern noch spontan ein telefonisches Vorstellungsgespräch für heute rein. Puh. Also, toll, aber puh. Leider schläft die Kleine im Moment vormittags nicht verlässlich und so musste ich kurzerhand eine Betreuung für die 15 vorgeschlagenen Minuten organisieren. Erst dachte ich an meine Mutter, aber der Aufwand war nicht angemessen und sie hat noch ein wenig an einer kleinen Fuß-Op zu knapsen. Also, die Nachbarin gefragt, auf deren gleichaltrige Tochter ich selbst vor einiger Zeit aufgepasst hatte. Die schrieb, dass sie heute ins Krankenhaus müsse, weil ihr Gebärmutterhals sich stark verkürzt hätte (33. Woche), aber ihr Mann aufpassen würde. Ich stelle sicher, dass es wirklich ok ist und bin erleichtert, diese Möglichkeit zu haben. Die Nacht war leider ziemlich unruhig, nachdem die Kleine gestern schon um 18 Uhr heulend durch war. Sie versuchte zu schlafen, aber zappelte mich immer wieder wach. Ich schaue um 0.30h, 1.30h, 3.40h, 5.20h auf die Uhr und stille ein letztes Mal um 6.10h, dann schlafen wir noch bis um 7.05h. Immerhin. Ich glaube, so langsam bin ich reif fürs nächtliche Abstillen. #gähn.

Die Große will auch nicht so recht aus dem Bett, sie braucht im Moment lange zum Einschlafen abends und es wird immer später. Immerhin haben wir gestern Abend schon ein Kleidermännchen gemacht und so entfällt die leidige Auswahl. Ich mache die Kleine und mich fertig und bugsiere die Große dann ins Bad. Sie trödelt. Ich mache schon mal die Frühstücksdose und decke den Tisch. Nackt steht die Große dann vor mir und erzählt mir, dass sie sich schon gewaschen hat. Immerhin. Ich frühstücke dann einfach mal und hake es für die Große ab, die mit der Kleinen in ihrem Zimmer verschwindet. Ich nutze die Abwesenheit um schnell schon mal den Buggy runter zu tragen und auch ein bisschen Müll, den ich in der nachbarlichen Mülltonne auswildern will, weil unsere Tonnen seit der Ankunft von 4 Windelbabys im 3-Parteienhaus heilos überfüllt sind. Um 8h blase ich zum allgemeinen Zähneputzen und bestehe auf einer Jacke über dem sommerlichen Kleid.

Wir kommen fast pünktlich in den Kindergarten. Ich ärgere mich, keine Geld eingesteckt zu haben um Gutscheine für Essen und Trinken beim Fest zu kaufen. Wieder zu Hause wusele ich noch ein bisschen durch die Wohnung, lege mir die Unterlagen für das gespräch um 10 Uhr zurecht und versuche, die Kleine doch noch in den Schlaf zu stillen.Ich habe so meine Befürchtungen, ob sie bei dem Nachbar bleiben wird. Sie ist zwar nicht so eine “Männerhasserin” wie ihre große Schwester, aber so richtig gut kennt sie ihn einfach nicht. Schlafen klappt nicht. Dann mache ich mich um kurz nach halb 9 auf. Ich treffe noch die andere Nachbarin im Hausflur. Diese bietet mir auch noch ihre Hilfe an, da sie gerade von dem geplanten Krankenhaus der anderen Nachbarin erfahren hat. So dankbar, dass sich hier gerade ein schönes Netzwerk zusammenbaut.

Die Nachbarin ist noch nicht im Krankenhaus, liegt auf dem Sofa. Die Kleine ist sofort vom vielen elektrischen Spielzeug gebannt und nach ein paar Minuten gehe ich. Aber der geplante Anruf kommt und kommt nicht. Ich höre die Kleine von unten weinen und denke, dass sie wohl doch zu müde war. Um 20 nach 10 rufe ich einfach mal an. Niemand hebt ab. Mist. Aber bevor ich noch überlegen kann, was ich nun mache, werde ich zurück gerufen und bin im Telefonat. Das sehr nett verläuft, ich habe das Gefühl, das könnte passen. Aber meine Erfahrungen in den letzten Jahren sagen, bloß keine Hoffnung machen…

Nach dem Ende des Telefonat sprinte ich runter und nehme ein verheultes Baby aus dem Arm des Nachbarn. Sie war wohl einfach müde, aber auf dem Arm ging es. Ach mein armes Baby. Wir gehen hoch und schnurstracks ins Schlafzimmer, wo die Kleine auch nach wenigen Minuten eingeschlafen ist. Ich überlege kurz mit zu schlafen, aber die Muffins. Achja.

So, nun (12.23h) sind die Muffins im Ofen, gerade noch rechtzeitig, damit ich die Große um 13h aus dem Kindergarten holen kann, die sollen noch eine Pause haben, bevor es um 15h wieder losgeht.

So 22:00h, ich sitz endlich auf dem Sofa und komme dazu, den Rest vom Fest zu verbloggen. Die Kleine wachte um 20 vor 1 auf, so dass es peferkt für den Weg in den Kondergarten reichte. Wir haben uns viel Zeit für den Weg vom Kindergarten nach Hause gelassen, die Kleine mag immer mehr selbst laufen, leider auch auf die Straße. Zuhause haben wir noch die Muffins dekoriert, ein paar Nudeln mit Pesto vom Vortag  gegessen und ein bisschen gespielt, bis wir auch schon wieder losmussten. Das Frühlingsfest war sehr nett, trotz des Wetters. Wir haben Kuchen und Bratwurst gegessen, ein bisschen unterhalten, ständig dem Baby hinterher gewetzt und der Großen beim Turnen an der Turnstange zugeschaut. Endlich habe ich mir mal die Krippengruppe der Kleinen angeschaut und mit der Leitung gesprochen. Und dann war das Baby auch schon ziemlich durch und gegen den sehr körperlichen Protest der Großen sind wir dann kurz nach 5 heim. Tja, und gaben dem Teufelskreis nach, und legten das Baby schlafen, nachdem sie auf dem Heimweg schon fast weg war. Mann und Tochter holten sich noch eine TK-Pizza, ich mochte nur noch Skyr und Banane essen. Die Kleine habe ich dann um 18.45h wieder geweckt: Lieber kein Feierabend als noch so eine Nacht. Wir wuseln alle noch ein bisschen rum, lesen Zeitung und Buch und versuchen die Große Richtung Bett zu ordern. Die Kleine isst noch ein bissl Skyr und klettert über den Sessel in ihren Stall, wo sie dann anfängt zu heulen, weil eingesperrt. (#meinenerven und #hehe). Gegen 20:30h beschließe ich, dass der 2 Stunden-Regel (Mindestabstand zwischen 2 Schlafphasen. Immer.) ausreichend gehuldigt wurde und ziehe mit der Kleinen gen Bett. Sie trinkt lange, aber schlafen kann sie so schnell doch nicht. Nach Rumgewälze schläft sie schließlich, quer im Bett des Mannes, mit Kopf an der Kante. Ich ziehe sie rein, streichele sie… und wecke sie wieder auf. Mist. So ein Anfängerfehler. Es dauert, bis sie sich beruhigt und wieder eine Position zum Einschlafen findet. Jetzt Feierabend. Oder so.

Puh, was bin ich froh, dass die eigentlich hier und heute geplante Spielerunde des Mannes spontan ausgefallen ist. So, nun gute Nacht zusammen.

Hallo Mai!

Hallo Mai, wow, war nicht grad noch Weihnachten? Puh, das Jahr vergeht so schnell. Und nächste Woche nimmt der Monat gleich mal so richtig Fahrt auf.
Im Mai werde ich
… Die Große für die Schule anmelden (morgen 😱)
… Viel Geld auf einer Eigentümerversammlung ausgeben
… ein Frühlingsfest im Kindergarten feiern
… MitGastgeberin für einen Europaempfang sein
… Mir eine neue Nähmaschine kaufen (müssen! Bin schon 1 Monat ohne)
… Bei einem Kollegen/Chef vom Mann eingeladen sein
… Mit Mann und Maus beim lokalen Parteitag aufschlagen
… hoffentlich ein neues Menschlein in Hamburg begrüßen dürfen
Und dann ist schon Juni, und bald Ferien und das Jahr fast rum…. #ichwerdealt
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Inspiriert von Carola.

12 von 12 im Dezember

Also, irgendwann mache ich mal schöne Bilder, nicht nur Handyschnappschüsse. Dunkle Tage und Nieselwetter helfen da auch nicht viel. Mehr gibt’s wie immer bei DraußennurKännchen.

Hallo 12. Dezember.

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Der Tag startet mit der Lieblingstasse.

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Und Elch statt Baby im Tripp Trapp.

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Durch fiestesten Nieselregen in den Kindergarten. Und dann noch mal den halben Weg zurück, weil ich beim merke, dass ich die Frühstückstasche noch im Kinderwagen habe…

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Meine Mutter kommt spontan vorbei und bringt mir den 2. großen Brief vom Steuerberater. 2 von 3 Steuererklärungen von 2015 sind geschafft. Yay.

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Dann gibt es ein 2. Frühstück. Krümel für das Baby.

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Ich versuche ein bisschen was Kreatives neben dem müden Nicht-Schlaf-Baby zu schaffen. Es braucht ein paar neue Bodys.

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Dann versuchen wir es doch mal mit Schlafen.

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Rückentrage und Wäschezusammelegen ist ein Dreamteam.

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Hätte ich sie bloss mal so liegen lassen…

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Vom Staubsaugen, Kochen, Essen, Sandmannschauen mit der Großen, Topfschlagen, Brieffreundschaften spielen, vom erneuten Schlafversuch mit der Kleinen habe ich keine Bilder….

Mit dem wachen Quengelbaby komm ich erst spät dazu noch etwas in der Weihnachtswerkstatt zu werkeln. Hier entstehen bezogene Korkpads, als aufgehübschte Untersetzer oder als ungewöhnliche Pinnwand zu nutzen.

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Für alle Umgezogenen und Umziehenden gibts dieses Jahr Schlüsselbänder.

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Bis zum nächsten Jahr.

 

 

 

 

12 von 12 im Oktober

So, auch mal wieder dabei. Ich habe tatsächlich früh genug daran gedacht, um 12 Bilder zusammen zu kriegen. Jetzt muss nur noch das Baby mitmachenschlafen, dann gibt’s hier sogar heute noch was zu sehen.

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Das Geschirr der Großen bleibt unberührt. Wir sind spät dran, aber sie möchte noch kurz spielen und dann im Kindergarten frühstücken.

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Ich brauche Kaffee. Und freue mich immer noch über meine neuen Kaffeetassen.

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Ich blocke endlich mal die Rückseite vom #intheyarngardencal damit ich das Kissen endlich fertigstellen kann.

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Ein Runde Einschlafstillen für das Baby…

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… mit anschließendem Bettenburgenbauen.

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Ich nutze die Zeit zum Zuschneiden im Wohnzimmerchaos.

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Etwas tattrig muss gute Babyschlafzeit zum Essen nutzen.

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Meine Mama kommt am Nachmittag spontan vorbei und bringt Kuchen mit.

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Das Baby sollte schlafen, macht aber Quatsch.

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Ich fange an zu kochen, es gibt Kürbis.

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Das Baby turnt immer noch – im neuen Cardigan.

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Nach doch noch Knatsch mit müdem Baby und nichtalleinseinwollender Großen und langarbeitendem Mann jetzt noch eine Tasse Tee und Computer. Tada.

Mehr gibt’s wie immer bei Draußen nur Kännchen, die heute Geburtstag hat: Happy Birthday!

 

Friday Fives

Im Moment blogge ich nicht nur wenig, ich lese auch kaum noch Blogs. Meistens turne ich bei den Kurznachrichtendiensten oder Instagram rum. Da stoße ich gerade wieder auf die Friday Fives bei Nadine und mir fallen spontan 3 Dinge ein, die ich aufschreiben will, also mache ich mal wieder mit.

20161005_144309Froschkind – Die Große hat diese Woche ihr Froschabzeichen gemacht, eine Art Vorstufe zum Seepferdchen. Sie war stolz wie
Bolle. Und ich bin dankbar, ein so unkompliziertes, fröhliches Kind zu haben, das es jede Woche kaum erwarten konnte, ins Wasser zu springen.

Entscheidung – Seit Monaten renne ich einer Entscheidung bezüglich der Wohnung meiner Mutter hinterher. Jetzt ist sie endlich gefallen und sie wird es den Winter über warm haben. Puh.

Schlaf – Nach einigen furchtbaren Nächten mit vielenvielen Unterbrechungen freute ich mich über 4 Stunden Schlaf am Stück. Und dieses Gefühl, wach zu sein.

Superbaby – Ich wiederhole mich bestimmt, aber dieses Baby ist echt ganz schön cool. Was das so mitmacht – und dabei auch noch gute Laune hat. Strahlt und turnt und schläft. (naja,tags – über die Nächte reden wir ja hier nicht).

Verständnis – Ich hatte die Große auf eigenen Wunsch am Freitagnachmittag nach dem Kindergarten mit zum Einkaufen genommen. Ganz blöde Idee, die zu einem minutenlangen Heulanfall vor der Elsa-Barbie führte, die ich ihr einfach nicht kaufen wollte. Ich bin froh, dass ich in dieser Situation Verständnis für sie aufbringen konnte und die Kapazitäten hatte, selbst ruhig zu bleiben, obwohl das Kind heulend auf der Erde lag. Anschließend gabs nen Keks und einen Brief an den Weihnachtsmann.

 

 

 

WMDEDGT im Juli

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Einmal im Monat fragt Frau Brüllen: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag so? Mehr davon gibt es hier

Das war heute irgendwie so ein durchgewurschelter Alltagstag kurz vor den Ferien. Mal schauen, ob ich noch alles zusammen kriege.

Angefangen hat der Tag mit dem 2. Stillstopp des Tages um 5.48h. Zwei Minuten bevor der Wecker des Mannes geht. Leider war damit auch ein Schiss verbunden und damit Aufruhr, so dass das Baby pünktlich um 6.50h, zu meinem Weckerklingeln, wieder schlief. Ich machte mich schon mal auf in die Küche, machte mir einen Kaffee und beschloss Haferbrei zu kochen, weil ich weder Lust auf Müsli noch auf Cornflakes hatte. Nebenbei machte ich schon mal die Brotdrose fürs Kind fertig. Dann ging es auf zum Wecken. DIe Tochter hatte mal wieder in ihrem eigenen Bett geschlafen, allerdings erst spät, daher war das Wecken etwas mühsam. Essen war auch nicht so der Hit. Dann lenkte uns noch ein Krankenwagen in unserer Straße ab, der, wie sich zeigte, auch noch in unser Haus wollte. Ich befürchtete, die schwangere Nachbarin mit den Zwillingen habe vielleicht einen Blasensprung. Immerhin funktionierte Waschen und Anziehen ohne Stress, auch wenn es immer noch kein Elsa-Kleid zum Anziehen gab. Dafür nahm sie ein ein paar blaue Klamotten und zum vollständigen Glück fielen mir noch die blauen Garten-Crocs als Ergänzung ein. Am Ende war es dann doch 8.20h als wir das Haus verließen. Ich packte das gerade aufwachende Baby einfach im Schlafsack in den Kinderwagen und grapschte noch schnell den Einkaufszettel.

Im Kindergarten wurde das Kind schon erwartet, da ein Ausflug zu zwei Kindern nach Hause geplant war und sie noch schnell frühstücken sollte. Ich machte mich auf zum Einkaufen. Am Ende war das Baby dann ziemlich unleidlich und ich trug sie einen Teil der Strecke nach Hause. Da stillten wir dann erstmal in Ruhe, ich checkte mein Instagram während das Baby auf mir schlief. Ich legte sie weg und verräumte die Einkäufe und Bio-Kiste, wobei ich den schimmligen Rhabarber aus dem Kühlschrank entfernte und diesen gleich mal wischte. Die Nachbarin schrieb, dass sie unser Treffen morgen absagen müsse, weil sie mit Blasensprung im Krankenhaus sei – und da bleiben müsse, bis die Kleinen da sind. Ich hoffe, das da alles gut geht, sie hätte eigentlich noch fast 8 Wochen gehabt.

Das Baby wachte auf und wir stillten wieder. Sie hatte die letzten Tage nicht so richtig gut getrunken, erkältungsbedingt wahrscheinlich. Das schien sie dann heute nachholen zu müssen. Danach fiel mir ein, dass ich mir ja noch ein Croissant beim Bäcker geholt hatte. Ich verspeiste es und gleich noch das Kürbiskernbrötchen hinterher, das mein Mittag sein sollte. Satt war sie noch immer nicht. Also diesmal das Baby. Sie stillte und schlief dabei ein. Ich nutzte die Zeit, endlich mal die schon abgeklebten Kisten zu bemalen. Meine “kreative Pause” hielt 40 Minuten, da war die Dame dann schon wieder wach, diesmal verdauungsbedingt. Weil sie gerade wund ist – zum ersten Mal – legte ich sie mit dem nackten Po und Stulpen auf eine Wickelunterlage zum lüften. Ich schaute mir die 2. Runde vom #intheyarngardencal an und fing an zu häkeln. Dann packte ich das meckernde Kind in die Manduca. Sie schlief recht schnell, aber beim Ablegen wurde sie wieder wach. Also, Baby in die Wippe, und noch schnell die Spülmaschine aus- und einräumen und eine Maschine Wäsche anstellen, damit das Baby einen Schlafanzug am Abend hat.

Dann holten wir die Große aus dem Kindergarten ab und gingen ganz schnöde nach Hause. Ohne Nachmittagsprogramm, ohne Action. Dafür mit Motzen und Gejammer. Ein Blick in die Brotdose erklärte die unterirdische Laune. Fast voll. Also erstmal was Essen, die Reste und einen Obstteller. Ich hatte nach meinem üppigen 2.Frühstück auch irgendwie kein Mittag gehabt. Dann wollte die Große gerne mit dem Porzellangeschirr spielen und wir machten ein Kaffeekränzchen zu dem ich noch ein paar Kekse spendierte. Wir lasen 2 Bücher bis die Kleine so quengelig war, dass wir stillten und die Große sich in ihr Zimmer verzog. Ich packte die Kleine in die Manduca, wo sie auch relativ schnell schlief. Ich setzte mich aufs Sofa und häkelte ein bisschen, anstatt Essen zu machen. Der Mann kam auch bald, und wir beschlossen, dass das geplante Essen eh zu aufwendig war und der Mann schlug eine Hacksoße vor, damit das Hackfleisch weg kam. Ich häkelte noch die Runde fertig und legte das Baby weg, das aber noch mehr Essen wollte. Also stillten wir und waren pünktlich zum Essen fertig bzw. eingeschlafen.

Wir schauten alle zusammen Sandmännchen. Der Mann übernahm die Bettgehroutine bei der Großen und da wachte dann auch die Kleine wieder auf. Wir – surprise, surprise – Stillten. Ich schaute ein bissl nach Walkanzügen und Stoffen. Nach einer frischen Windel legte ich die Kleine auf ihre Matte und begann den Artikel. Der Mann war sogar schon um 20.20h bei der Großen fertig, das ist rekordverdächtig derzeit. Jetzt noch ein bissl häkeln und dann die Kleine überreden mal zu schlafen.

 

WMDEDGT im Juni

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Der Tag begann, wie alle derzeit, um 5.30h mit dem erstem Stillstopp. Danach war das Baby wach. Ich nicht, also legte ich sie in ihr Bett und versuchte trotz ihres Meckerns weiter zu schlafen.Ich merkte, wie sie rotierte und ächzte, aber ich schlief wieder ein. Geweckt wurde ich durch Tritte der Großen, die bei ihrem Papa im Arm lag und mich herausfordernd anschaute. Meh. Der Blick auf die Uhr dagegen war erfreulich, wir hatten alle bis 8.15 geschlafen. Das Baby hatte sich tatsächlich um 180 Grad gedreht, war aber alleine wieder eingeschlafen. Wir frühstückten ein schnelles Toast-Frühstück, weil wir den (möglicherweise kurzen) norddeutschen Sommer und auflaufendes Wasser ausnutzen und ans Meer fahren wollten. Zusammenpacken mit Kind und Baby fühlt sich irgendwie immer an, als ob man für Wochen verreisen möchte, aber immerhin kamen wir nach 2 Kackwindeln, Kind eincremen, Sandwiches machen, schnell noch die Wäsche abnehmen um 10.30h los. Und fuhren erstmal in den Stau. Die Idee mit dem Meer hatten wohl auch andere…. nach ungefähr 5 Baustellen und einem brüllenden Baby waren wir endlich da. Stillen und wickeln. Wir bezogen den Strandkorb und die Große und ich testeten die Wasserqualität. Kalt. Überhaupt war es ganz schön kalt bei 20 Grad und Wind, vor allem im Schatten. Das große Kind ist da ziemlich unerschrocken. Dann kam der Mann mit Heuli-Baby in der Manduca an, wohl doch noch hungrig. Also Stillen und Wickeln. Nachdem wir alle Brote gegessen hatten und ich anfing mich in rasendem Tempo über die Gummibärchen herzumachen beschloss ich, mich mal um richtiges Essen zu kümmern und packte das Baby zum Schlafen in die Manduca, wo sie innerhalb von Sekunden wegpennte. Am Imbiss hatte ich die Wahl, mich bei der kürzeren Fischschlange oder der längeren Pommesschlange anzustellen. Ich entschied mich für letzteres, denn ohne Pommes brauchte ich dem großen Kind wohl nicht kommen. Boah,  lange nicht so unorganisierte Imbissleute gesehen. Eine (!) Stunde habe ich gewartet und es waren vielleicht 12 Leute vor mir… und ich hatte das Telefon vergessen. Meh. Als ich zurückkam war die Stimmung gereizt, Hunger und Langweile sind eine furchtbare Mischung. Wir aßen, schauten noch mal am Meer vorbei, Spielplatz, rum hängen und dann war der Tag am Meer auch schon vorbei. Auf dem Rückweg zum Auto wachte das Baby auf. Stillen und Wickeln. Zuhause gab es eine Runde Kuchen um das schlimmste an Hungerlaune zu verhindern. Ich machte innerhalb von 20 Minuten Essen und musste dann erstmal Stillen.  Diesmal ohne Wickeln. Dann endlich auch Essen für mich. Der Mann kümmerte sich um Baden und Bett für die Große, ich um dasselbe Programm für die Kleine. Ich gewann. Der Mann gab um kurz vor 9 Uhr wutentbrannt auf, weil die Große partout nicht schlief. Die kam heulend zu mir und dem auf mir schlafenden Baby. Jetzt schlafen beide (21.28h) und es folgt die Baderunde für die Erwachsenen. Irgendwie hatte ich so Tage am Meer erholsamer in Erinnerung…. Gute Nacht!

Mehr von “Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?” gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

Im Juni

ranunkelHallo Sommer!! Selbst hier im Norden fühlt es sich langsam an wie Sommer und nicht nur, weil der Regen wärmer wird. Ich freue mich also auf einen Monat mit ganz viel Zeit draußen: auf Spielplätzen, dem Fahrrad, dem Balkon, am See. Außerdem haben wir die erste große Reise mit Baby geplant, wir werden in Berlin sein. Leider viel zu kurz, weil das große Kind am Freitag vorher noch den Jahresausflug des Kindergartens in den Tierpark hat.

Im Juni werde ich

… mit dem kleinen Kind die U4 haben

… wegen mindestens 2 Abenden Strohwitwendasein die Kinder alleine ins Bett bringen (müssen)

… nach Berlin fahren

… eine tolle Hochzeit einer meiner ältesten Freundinnen feiern

… dem großen Blumen-Mädchen ein Kleid für eben diese Hochzeit nähen

… ein kleines Theaterstück anlässlich der Abschiedsfeier im Kindergarten anschauen

… einen Rückbildungskurs beenden

… das erste Mal auf eine Eigentümerversammlung gehen

… mich ein bisschen mit der Gräser-Allergie plagen

 

Inspiriert durch Carola von Frische Brise.

 

Friday Fives

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Freitag der 13. – Mal schauen, was Tag so bringt, aber hier kommt erst Mal der Rückblick auf die letzte Woche. Das war eine schöne Woche, auch wenn es ein paar Eskalationen mit der Großen gab, die ich bedaure, und dann noch einen blöden Stilldemenzvorfall, der überflüssig war. Dafür bin ich dankbar diese Woche:

Sonnenschein – Was ist das für eine Wohltat, endlich Frühling, endlich Sommer. Eis, Erdbeeren, auf dem Balkon essen, Sommerkleider, Grillen, der Duft von Sonnencreme und jeden Tag ein sandiges, dreckiges Kind aus dem Kindergarten abholen. Kaum zu glauben, dass vor wenigen Wochen noch Schnee lag.

Familie – Die hat ein festes Abo auf die Friday Fives gebucht. Ich bin immer wieder so froh, familiäre Unterstützung zu haben. Die Große hat am Wochenende das erste Mal bei der Oma geschlafen. Große Freude bei beiden und ein sehr entspanntes Wochenende für den Rest.

Zufall – Wir wollen uns seit Wochen verabreden und dann treffen wir die Freunde zufällig auf dem großen Mittelalterfest in der Gegend. Überhaupt ist Welt hier so klein, dass man ständig ein bekanntes Gesicht sieht.

Blumenduft – Seit gestern steht hier ein Flieder, den das Kind von meiner Tante mitgebracht hat. Er beduftet ganz betörend die Wohnung und sieht auch noch sehr hübsch aus.

Kreativität – Ich hatte diese Woche Zeit, mal wieder mit Sketchnotes anzufangen. Ich mag es, wie meine Gedanken dann anfangen, so vieles zu visualisieren, ich anfange im Netz nach Insipiration zu suchen und so voll in den Flow komme. Gerne möchte ich das mehr in meinen Alltag einbauen.

Mehr gibt’s wie immer bei Nadine von Buntraum.

12 von 12 im Mai

Ein sonniger Maientag in 12 Bildern.

Nach einem – wie immer – turbulenten Start habe ich das erste Foto des Tages auf dem Rückweg vom Kindergarten gemacht.

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Die Rhodos sind nun explodiert, der Himmel hat dieses wunderbar fotogene Blau.20160512_085023

Nach kurzem Weiterschlafen wacht das Baby auf und ist nach dem Stillen schlechtgelaunt. 2 Stunden rumtragen, betüddeln und schukkeln bis es wieder schläft.

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Ich mache mich daran, ein Protokoll meines Essens aufzusetzen um den Bauchschmerzen, die heute Morgen mal wieder auftraten, auf den Grund zu gehen.

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Dann will ich die Gardinen fürs Kinderzimmer endlich nähen. Den Stoff hab ich schon lange, jetzt ist die Jalusie kaputtgegangen. Leider habe ich mich beim dunklen Stoff für die Rückseite vermessen, das reichte doch nicht mehr, also komme ich hier übers Zuschneiden nicht hinaus.

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Dann bin ich mit der Nachbarin endlich mal zum Kaffee verabredet. Sie hat 10 Tage vor uns ihr Baby bekommen und wir haben uns einiges zu erzählen. Das hier ist allerdings ein Symbolbild, von dem Kaffee, den ich danach getrunken hab. Mit Koffein.

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Schnell die Milchlieferung hochholen, bevor die wieder warm wird, weil ich sie vergesse…20160512_142305

Ich werkle weiter und nutze, dass das Baby nach diesem Vormittag offensichtlich Schlafbedarf hat. Nähen, Bad putzen, die mit Wollläusen befallene Pflanze verarzten, Papierkram ordnen. Um kurz vor 4 nehme ich mir dann endlich Zeit für ein Mittagessen. Reste von gestern: Selbstgemachter Sahne-Hering und Kartoffeln.

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Das große Kind kommt nach Hause, sie war bei der Großtante und bringt wunderbaren Frühlingsduft und schlechte Laune mit.

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Ich versuche mich mal wieder am Brot und riskiere Bauchschmerzen. Wir haben eh nur Knäcke im Haus und der Mann – potentieller Brotlieferant – kommt später, weil wieder Stau auf der Strecke ist. Das Kind macht nur Unsinn mit dem Essen und erzählt mir Schmu, das  Quengel-Baby ist endlich im Tuch eingeschlafen.

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Sandmann heißt noch ein paar Minuten in Ruhe essen für mich bevor ich versuche, die Abendroutine mit beiden Kindern alleine hinzukriegen.

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Nachdem ich das Kind ins Bett eskaliert habe und mich der Mann für den kritischen Teil dann endlich ablöste, brachte ich meiner Mama noch das Auto zurück und gönnte mir ein Feierabendbier. Glutenfrei hab ich aus Versehen erwischt, ich hatte nur aufs alkoholfrei geachtet. Lecker ist’s trotzdem.

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Dann hab ich noch das Baby in den Schlaf gestillt, den Tisch von meinem ganzen Papierkram befreit und die selbstgenähte Tischdecke – in die die produktive Energie der Gardinen dann floss – aufgelegt. Das Bild ist leider zu dunkel wird dann demnächst mal bei Tage verbloggt.

Mehr 12 von 12 gibt’s wie immer bei Draußen nur Kännchen. Gute Nacht!