101 Dinge Update

blumensusie

Ein vollendetes UFO #84

So, dringend mal wieder Zeit für einen Statusbericht in Sachen 101 Dinge. Der “Drive” hat deutlich abgenommen, wie auch die Bloglust generell, aber ab und an erledige ich doch einen der Punkte. Also, gehen wir mal durch.

Ich habe die Bankunterlagen sortiert. Yay. (Eigentlich müsste ich da auch noch Zeug lesen, und Entscheidungen treffen, aber das steht da ja nicht, also, FERTIG!) Ansonsten gibt es aus dem Bereich nur angefangene Aufgaben: ich habe einige Fenster geputzt, ein paar Dinge bei Ebay verkauft und wir haben uns zumindest auf eine Art Lampe geeinigt.

Ich besuche derzeit einen Yoga-Kurs, aber dadurch, dass ich gestern bereits das 3.Mal gefehlt habe, kann ich das leider nicht als regelmäßig bezeichnen. Gewicht geht runter, aber laaaangsam. Kultur und Freizeit sind auch etwas mau, wobei ich mit L. immerhin einmal Drachensteigen war. Auch im Schwimmbad waren wir, alle 4 zusammen.

Ich habe bestimmt neue Rezepte gekocht und gebacken, aber ich erinnere mich nicht so genau, außerdem will ich hier nur Dinge gelten lassen, die ich nicht oder nur kaum verändert habe. Das trifft vielleicht auf die aktuellen Plätzchen zu, da habe ich ein Reptbuch verwendet (daher kein Link).

Ich habe eine Tiramisu gemacht. Extra kinder- und stillfreundlich mit Kakao, aber die Große mocht es trotzdem nicht. Lecker wars trotzdem.

elbe-1Mit den nur für mich Dingen war ich recht erfolgreich. Ich war beim Frisör, was ich aber so schnell nicht wieder tun werde, das war ordntliches Futter für die Frisörphobie.
Ich habe gleich 2 Steine in die Elbe geworfen, an unterschiedlichen Stellen: einmal am Lüheanleger im Altern Land und dann in Dresden von der Augustusbrücke. Ich habe mir ein Shirt auf dem Flohmarkt gekauft.

Immerhin 5 ganze Punkte und ein bisschen Kleckerkram. Das ist hier echt was für den langen Atem.

 

 

9 Monate kleines Mädchen

— den Eintrag zum 8. Monatsbericht habe ich bloss angefangen, das Fragment steht hier am Anfang. —

Ich bin diesen Monat extrem überfällig. Mich in Ruhe hinzusetzen und nachdenken und aufschreiben fällt mir schwer. Du bist nun so richtig mobil geworden. Krabbelst schnell durch die Wohnung, ziehst Dich hoch und beginnst erste Kletterversuche zu machen. Meistens bist Du ein zufriedenes Baby. Du liebst Action so wie deine Schwester, immer gucken, immer mitdrin ist dir am liebsten. Aber Du brauchst auch noch deine Auszeiten an Schlaf und Stillen. Die funktionieren allerdings nur bei Ruhe, also vor allem ohne Deine Schwester. Das findet sie meist ziemlich doof.

Schön ist auch deine geistige Weiterentwicklung. Du kennst nun alle, die zu uns gehören. Man kann auch schon richtig Quatsch mit dir machen. Du spielst „Verstecken“ mit uns. Erst verstecke ich mich hinter einem Tuch und Du lachst laut auf, wenn Du mich wieder siehst. Und dann nimmst Du das Tuch und versteckst Dich. Und lachst auch da wieder laut, wenn Du mich oder einen anderen siehst. Neben dem Hochziehen ist deine Lieblingsbeschäftigung Belutschen. Metallische Teile, L.s Playmobil.

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20161122_140729Tja, weiter bin ich für den 8. Monatsbericht nicht gekommen und nun bist Du heute 9 Monate alt. Also, ein neuer Versuch, wenigstens den Status heute mal festzuhalten. Insgesamt hat sich Deine Entwicklung verlangsamt, zumindest die sichtbaren, krassen Sprünge. Du verbesserst kontinuierlich Deinen Stand und läufst auch schon ein paar Meter an Möbeln oder der Badewanne entlang. So zum Ende des 7.Monat konntest Du Dich in eine kniende Position aufrichten. Das hilft Dir, Dich noch besser hochzuziehen und auch im Kontakt mit Deiner Schwester. Neu in den letzten Tagen ist, dass Du aus der Position nun ein Bein aufstellst, als ob Du Dich aufrichten willst zum Aufstehen. Und Du hast das Klettern entdeckt. Erst bist Du die Stufe an der Fensterbank hoch gekommen, nun schaffst Du es die zwei Stufen der Trittleiter hoch. Nur runter bist Du noch nicht besonders sicher. Auch Dein Krabbeln ist viel schneller und sicherer geworden. Du nutzt es vor allem, um uns hinterher zu krabbeln, wenn wir einfach den Raum verlassen. Wenn Du müde oder hungrig bist, gerne auch mit empörtem Gejammer. Wenn Du etwas spannendes gefunden hast, hälst Du es aber auch eine Weile alleine im Zimmer aus, auch wenn offensichtlich niemand da ist.

Belutschen ist immer noch Deine Lieblingsbeschäftigung. Gerne Papier und metallische Dinge. Lottes Zauberstab findest Du auch super. Einen kleinen Juchzer entlockt Dir, in greifbarerer Nähe zu meinem Handy zu sein. Nach dem Wasserschaden durch L.s Belutschen bin ich da jedoch sehr konsequent.

Toben kann man mit Dir mittlerweile auch. Du liebst es, auf dem Bett zu kugeln, in die Luft gehoben zu werden und den Bauch gemiezelt zu bekommen. Das Paradies für Dich, ist es in L. Zimmer zu sein und zu spielen. Mit Lotte macht ihr manchmal richtig Quatsch. Überhaupt, Lotte himmelst Du an. Und sie findet dich auch ziemlich gut. Außer du belegst Mama mal wieder über Gebühr.

Essen ist schwierig. Langsam hattest Du begonnen, Dich für Brei zu interessieren, also für mehr als 5 Löffel. Aber das hat leider dazu geführt, dass Deine Verdauung sehr schwer wurde und Du Schmerzen beim Windel voll machen hattest. Du hast dann auch ziemlich konsequent angefangen, den Brei nur in sehr begrenzten Mengen zu Dir zu nehmen. In den letzten Tagen sind wir nun wieder bei fast voll Stillen. Entdeckt hast Du auch, dass man den Brei durch Brummen/Prusten schön verteilen kann. Ich frage mich noch, ob das einfach eine neue motorische Errungenschaft ist, die Du unbedingt ausprobieren möchtest oder ob das eine neue Art ist, auszudrücken, dass das Essen nicht so Deins ist. Mundmotorik scheint gerade ein Bereich zu sein, wo Du Dich entwickelst, denn neben dem Prusten kannst Du seit ein paar Tagen auch Schnalzen. Jedenfalls führt das viele Stillen dazu, glaube ich jedenfalls, dass Du nicht so richtig gut satt wirst. Nachts haben wir wieder einen 2 Stunden Rhythmus. Glaube ich, ich schaue nicht mehr auf die Uhr, denn wenigstens sind die Unterbrechungen kurz und wir sind zum Stillen im Liegen übergegangen.

Wir haben unserer erste größere reise mit der Bahn hinter uns. Wir waren zu einem beruflichen Treffen in Dresden. Das hat alles sehr prima geklappt, selbst Schlafen und Stillen haben wir – manchmal unter widrigen Umständen – gut hingekriegt. Dann wurde halt mal aufm Klo vom Italiener gestillt. Anstrengend wars es trotzdem, permanent die Bedürfnisse zu antizipieren und zu schauen, wie sie in den Ablauf passen. Aber du warst wie immer ein freundliches Baby, das sich gut beschäftigen kann, so lang es immer dabei ist und Trubel ist. Sogar das Schlafen in Räumen mit anderen Menschen hat gut geklappt.

Insgesamt bist ein großes Baby, aber bei weitem nicht so speckig wie Deine große Schwester. Du hast braune Augen und Deine Haare sind dunkel geblieben, auch wenn es noch nicht besonders lange sind. Glatzi-Babys liegen wohl bei uns in der Familie. Du sabberst immer mal wieder sehr viel, aber wir warten immer noch auf Deinen ersten Zahn.

Manchmal versuche ich mir vorzustellen, wie das war vor mehr als 9 Monaten, als Du noch nicht da warst. Und es fällt mir schwer, mich daran zu erinnern. Du bist so präsent, aber auch so freundlich und fröhlich, ähnlich wie Deine Schwester in manchen Dingen, aber doch besonders und eigen in so vielen anderen. Ich finde es so spannend, Dir beim Menschwerden zuzuschauen und Dich zu begleiten.

Vom Stillen

20161021_113806Der Pragmatismus sagt:
So ist es gedacht, es ist einfach und praktisch. Milch ist jederzeit verfügbar, sie ist auf die Bedürfnisse meines Kindes abgestimmt. Sie kommt in der passenden Menge und ist wohltemperiert. Ich brauche nichts einzukaufen, nichts sterilisieren oder unter Hungergebrüll abkühlen.
Die Liebe sagt:
Stillen ist mehr als nur Essen und Trinken. Es ist ein besonderes Band, das wir knüpfen. Vertrauen, Sicherheit, Liebe. Diese Nähe ist so schön, extra Kuscheleinheiten für alle. Mein Leib versorgt deinen. Ich halte dich, während du isst, während du Trost suchst, während du einschläfst.
Die Freiheit sagt:
Warum immer ich? Ich bin alleine dafür verantwortlich, dass du satt wirst und meist auch, dass du schläfst. Wäre es nicht schön, wenn der Papa dich auch mal füttern könnte? Ich würde gerne mal wieder ausschlafen oder ausgehen oder ein Glas oder 2 trinken.
Das ist meine persönliche Meinung und ich urteile über niemanden, der sein Baby anders ernährt.
Meine beiden haben immer die Flasche (und den Nuckel) verweigert. 

In the Yarn Garden CAL

intheyarn_CALInstagram eröffnet gerade eine ganz neue Welt für mich. Zwar habe ich schon seit langem einen privaten Account da, aber erst seit ich den frauweizen Account habe, nutze ich dieses Social Media Tool für meine Interessen. Ich suche nach schönen anderen Accounts, nutze die Streams, die sich aus den Hashtags ergeben und bin täglich neu inspiriert. Unter anderem habe ich mich in Daisy-Grannys verknallt und plane schon ein neues Winterprojekt. Ein schönes Projekt für den Sommer war der #intheyarngardencal, der sich über knapp 6 Wochen zieht und dabei einen Kissenbezug als Resultat hat. Ziemlich perfektes Projekt für den Sommer und um endlich mal ein paar Reste vom schönerstricken Babydecken CAL zu verarbeiten:

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Ich habe die oben abgebildete Palette oben noch mal anpassen müssen. Das dunkle blau war mir dann doch zu nah an dem anderen Blauton. Außerdem reichte das weiße Garn nicht, da habe ich dann den Limetten-Ton benutzt, der auch schon das dunkle Blau ersetzte. Ich glaube ich möchte noch mal so ein Kissenbezug häkeln, aber in Farben, die eher zu unserer Einrichtung passen.

Hier dann noch das Rückteil, das fast noch mal genauso lange gedauert hat wie der Hauptteil. Da fiel dann auch so ein bisschen der Druck vom CAL weg, weil der damit zu Ende war.

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Nun haben die Teile hier eine ganze Weile rumgelegen bis ich es geschafft habe, sie zu blocken und endlich zusammenzuhäkeln. Und dann passte das 50er Kissen nicht. Obwohl ich extra schon Reihen weggelassen hatte, versank das Kissen darin. Also bin ich am Samstag-Nachmittag-Hölle beim Möbelschweden gefahren und habe noch ein 65cm Kissen gefunden. Das ist jetzt ein bissl zu groß und dehnt das ganze etwas zu sehr, aber mit ein bissl Gequetscht geht’s. Fertig. Tada:

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Thank you Charlotta! This CAL was a lot of fun and the pattern is amazing.

12 von 12 im Oktober

So, auch mal wieder dabei. Ich habe tatsächlich früh genug daran gedacht, um 12 Bilder zusammen zu kriegen. Jetzt muss nur noch das Baby mitmachenschlafen, dann gibt’s hier sogar heute noch was zu sehen.

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Das Geschirr der Großen bleibt unberührt. Wir sind spät dran, aber sie möchte noch kurz spielen und dann im Kindergarten frühstücken.

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Ich brauche Kaffee. Und freue mich immer noch über meine neuen Kaffeetassen.

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Ich blocke endlich mal die Rückseite vom #intheyarngardencal damit ich das Kissen endlich fertigstellen kann.

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Ein Runde Einschlafstillen für das Baby…

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… mit anschließendem Bettenburgenbauen.

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Ich nutze die Zeit zum Zuschneiden im Wohnzimmerchaos.

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Etwas tattrig muss gute Babyschlafzeit zum Essen nutzen.

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Meine Mama kommt am Nachmittag spontan vorbei und bringt Kuchen mit.

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Das Baby sollte schlafen, macht aber Quatsch.

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Ich fange an zu kochen, es gibt Kürbis.

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Das Baby turnt immer noch – im neuen Cardigan.

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Nach doch noch Knatsch mit müdem Baby und nichtalleinseinwollender Großen und langarbeitendem Mann jetzt noch eine Tasse Tee und Computer. Tada.

Mehr gibt’s wie immer bei Draußen nur Kännchen, die heute Geburtstag hat: Happy Birthday!

 

Friday Fives

Im Moment blogge ich nicht nur wenig, ich lese auch kaum noch Blogs. Meistens turne ich bei den Kurznachrichtendiensten oder Instagram rum. Da stoße ich gerade wieder auf die Friday Fives bei Nadine und mir fallen spontan 3 Dinge ein, die ich aufschreiben will, also mache ich mal wieder mit.

20161005_144309Froschkind – Die Große hat diese Woche ihr Froschabzeichen gemacht, eine Art Vorstufe zum Seepferdchen. Sie war stolz wie
Bolle. Und ich bin dankbar, ein so unkompliziertes, fröhliches Kind zu haben, das es jede Woche kaum erwarten konnte, ins Wasser zu springen.

Entscheidung – Seit Monaten renne ich einer Entscheidung bezüglich der Wohnung meiner Mutter hinterher. Jetzt ist sie endlich gefallen und sie wird es den Winter über warm haben. Puh.

Schlaf – Nach einigen furchtbaren Nächten mit vielenvielen Unterbrechungen freute ich mich über 4 Stunden Schlaf am Stück. Und dieses Gefühl, wach zu sein.

Superbaby – Ich wiederhole mich bestimmt, aber dieses Baby ist echt ganz schön cool. Was das so mitmacht – und dabei auch noch gute Laune hat. Strahlt und turnt und schläft. (naja,tags – über die Nächte reden wir ja hier nicht).

Verständnis – Ich hatte die Große auf eigenen Wunsch am Freitagnachmittag nach dem Kindergarten mit zum Einkaufen genommen. Ganz blöde Idee, die zu einem minutenlangen Heulanfall vor der Elsa-Barbie führte, die ich ihr einfach nicht kaufen wollte. Ich bin froh, dass ich in dieser Situation Verständnis für sie aufbringen konnte und die Kapazitäten hatte, selbst ruhig zu bleiben, obwohl das Kind heulend auf der Erde lag. Anschließend gabs nen Keks und einen Brief an den Weihnachtsmann.

 

 

 

3. Oktober

Heute vor 16 Jahren war ich plötzlich alleine in der großen neuen Stadt. 2 Tage zuvor war ich ausgezogen und umgezogen. Meine Mutter und mein Freund waren wieder gefahren – ich Landei war nun alleine auf mich gestellt. Ich lief zum Zentrum, denn passenderweise richtete ebendiese Landeshauptstadt die Feierlichkeiten zur deutschen Einheit aus: Dresden. Ich schaute mir an, wie Kanzler Gerhard Schröder aus der Semperoper kam und von einem jungen Mann eine Flasche Bier gereicht bekam.

Dresden – mein neues Zuhause, meine erste richtige “Heimat”. Der Ort an dem ich mein Studium absolvieren sollte. Ich lebte und liebte, wie man so schön sagt. Es war der Ort an dem ich erst mich fand und dann meinen Mann. Der Ort an dem meine erste Tochter geboren werden sollte. An Dresden verlor ich mein Herz. Ein Ort, den ich unter Tränen verlassen sollte und 1 gutes Jahr unter “Liebeskummer” litt. Wenn ich heute nach Dresden schaue bin ich traurig bis entsetzt.

Der 3. Oktober ist für mich ein Familienfeiertag. Ohne die deutsche Einheit sähe mein Leben heute wohl ganz anders aus.

Das Teetassenkleid

teetassenkleidEs sollte das Geburtstagskleid für die Große werden. Leider wurde es nicht ganz fertig, auch weil mir ordntlich einen abgebrochen habe. An diesem Kleidungsstück habe ich viel Lehrgeld gelassen. Ich habe mal wieder an den Schnitten rumgebastelt, dann eine furchtbare Farb- und Stoffkombi zugeschnitten und wieder verworfen, die Paspel verkackt, mich mit der ollen Nähmaschine und Jersey rumgeärgert – bis mir der Geduldsfaden einmal zu oft gerissen ist. Und zu guter letzt habe ich es auch noch geschafft, beim Annähen der Rüsche mit der Overlock in den Stoff zu schneiden. Wer genau hinsieht, sieht dort einen Stoffaufnäher-Schmetterling. Dann war das Kleid viel zu groß und ist auch jetzt, nach einem halben Jahr immer noch zu weit. Vielleicht nähe ich doch noch mal heimlich ein paar Abnäher rein. Die Große liebt es jedenfalls und fragt ständig, wann sie es anziehen darf. Da ihre Sachen im Kindergarten extrem strapaziert werden, mag ich sie so Sachen, in die viel Arbeit, Nerven und Herzblut geflossen sind, nicht so gerne anziehen lassen. Zudem hat sie bei vielen Teilen die Ärmel zerbissen.

Lehrgeld:

  • einfach mal mit nem Schnitt arbeiten, nicht alles selbst machen wollen
  • gedehnte Paspel ist noch mal ein anderer Schnack, holla
  • endlich mal ordentliches Garn kaufen
  • endlich mal eine neue Nähmaschine kaufen – ich glaube mein Aldi-Möhrchen hat nun ausgedient

Info: 

Schnitt ist ein Shirt-Schnitt Leo von pattydoo als Grundlage, den ich dann verlängert habe

Teetassen aka Funny Rain von Hamburger Liebe 

7 Monate

20160913_091213Dieser Monat war rasant, insbesondere was deine Entwicklung angeht. Ich dachte ja schon Deine Schwester sei fix gewesen, Du setzt noch einen drauf. Ein paar Tage nach deinem Halbjahresgeburtstag bist Du endlich “richtig” gekrabbelt. Deine Freude darüber, wie Du stolz die Knie und Arme nach vorne gesetzt hast – so schön. Gleich ein paar Tage später zeigte sich der Vorteil Deiner etwas ungewöhnlichen motorischen Übungen: Das Sitzen ist gleich mit erledigt. Aber beides reichte noch nicht: Stehen (also eigentlich Laufen) ist das Ziel und so hast Du Dich, obwohl das Krabbeln noch sehr langsam ist, gleich schon mit dem nächsten Fortschritt beschäftigt. Und auch das zu Deiner großen Freude. Du ziehst Dich hoch, an der Wippe, an dem Hocker oder im Laufstall und gluckst fröhlich und strahlst mich an. Ach, überhaupt, Du bist so ein fröhliches Kind, immer am Strahlen. Selbst wenn Du müde oder auch krank bist, kannst Du Dir für Dein Gegenüber noch ein Lächeln abringen. Zumindest wenn Du auf Mamas sicherem Arm bist. Fremdeln tust Du nur, wenn Du richtig müde bist. Auch den Raum kann ich mal verlassen, Du kannst Dich mit Belutschen und Hochziehen auch sehr gut selbst beschäftigen. Manchmal kommst Du nun auch schon hinter uns her. Das Zimmer Deiner großen Schwester mit all den aufregenden Kleinteilen hat schon eine gewisse Faszination. Noch kann man Dich z.B. mit einer Packung Taschtücher von den Spielen der Großen abenken, die nun so langsam Dein Zerstörungspotential erkennt. Deine Bewegungen sind noch langsam und einigermaßen vorhersehbar, so dass wir Blumen und andere gefärhliche Gegenstände noch in Sicherheit bringen können. Aber Du hast es auch schon geschafft, mit dem hochgebauten Duplohaus umzustürzen.

Beim Essen machen wir nur sehr langsam Fortschritte. Der Höhepunkt war nun ein halbes kleines Glas Möhren, dass Du gerne gegessen hast. Aber es gibt auch Tage, da geht gar nichts. Ich gebe Dir hin und wieder Obst zum Belutschen, Ablutschen, das scheinst Du ganz interessant zu finden. Seit ein paar Tagen habe ich nun die Babyschale gegen den Babysitz ausgetauscht, so dass Du nun richtig mit uns am Tisch sitzt. Das fühlt sich gut an, auch wenn Du noch nicht richtig mitisst. Meine Erfahrung mit der Großen, die ja nun wahrlich kein Kostverächter ist, sagt mir, dass deine Zeit auch noch kommt.

Die Nächte lassen derzeit sehr zu wünschen übrig. Du stillst häufig, machst manchmal die Windel voll und findest dann lange nicht in den Schlaf zurück. Dass ich schon mal regelmäßig 5 Stunden Schlaf am Stück bekommen habe, kommt mir gerade absurd vor. Nun bist Du auch das erste Mal richtig krank geworden, mit knapp 39 Fieber und Spuckerei. Letztere wohl durch den Virus bedingt, auch Deine große Schwester spuckt erstmal eine Runde wenn sie krank wird. Aber selbst als Kranke bist Du recht unkompliziert. Ich packe Dich in die Rücktrage und so kuscheln wir und ich kann dabei sogar noch ein paar Dinge erledigen. Schlafen und Essen funktioniert im Moment am besten im ruhigen Schlafzimmer. Wenn Du Deiner großen Schwester zu gucken kannst, ist das Essenangebot plötzlich sehr uninteressant.

Ach, Du kleine Maus – das Leben mit Dir macht viel Freude. Dein fröhliches Wesen und deine unkomplizierte Art machen es uns allen einfach. Man möchte Dich ständig knutschen. (Außer nachts).

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Taschenmassen

türkisIch hatte mir zu Weihnachten meine erste Großproduktion vorgenommen: Taschen für alle meine Kolleginnen und Kollegen. Eine Kollegin, die vor allem für unseren visuellen Auftritt zuständig ist und viel im Bereich visual facilitation unterwegs ist, hatte uns mit einem Sketchbook, Stiften und einer Einleitung zum Visualisieren und Sketchen versorgt.

hellblau2Da wollte ich mich auch einmal ausprobieren, Taschen für die Stifte zu machen und zu schauen, wie so eine Massenproduktion sich anfühlt, wieviel Zeit dafür drauf geht und ob ich mir vorstellen kann, mehr davon zu machen.

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Well… Ich mag das Ergebnis, die Taschen sind sehr hübsch. Aber das ganze war schon ziemlich aufwändig und wenn ich überlege, wieviel man am Ende für so ein Täschli nehmen kann, bin ich zu langsam, um annährend wirtschaftlich zu sein. Dennoch: Eine wichtige Erfahrung, und schöne Ergebnisse hier zum Zeigen.

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Entstanden sind sie alle nach dem Tutorial von Hamburger Liebe, mal mit, mal ohne Paspel. Die Häkelapplikation ist ein “Insider” für unsere kleine Firma, in der es viel um Kreise geht.

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Gefreut haben sich alle, auch wenn es vielleicht nicht so den Stil des ein oder anderen getroffen hat.

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Und das hier sind sie alle. Die beiden oberen habe ich mir selbst unter den Nagel gerissen, bzw. die rote ist an die große Tochter gegangen, weil ich mir ihr Mäppchen so schamlos unter den Nagel gerissen habe. Die Fotoqualität lässt etwas zu wünschen übrig, aber ich war spät dran und die Taschen mussten dringend in die Post.

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