In the Yarn Garden CAL

intheyarn_CALInstagram eröffnet gerade eine ganz neue Welt für mich. Zwar habe ich schon seit langem einen privaten Account da, aber erst seit ich den frauweizen Account habe, nutze ich dieses Social Media Tool für meine Interessen. Ich suche nach schönen anderen Accounts, nutze die Streams, die sich aus den Hashtags ergeben und bin täglich neu inspiriert. Unter anderem habe ich mich in Daisy-Grannys verknallt und plane schon ein neues Winterprojekt. Ein schönes Projekt für den Sommer war der #intheyarngardencal, der sich über knapp 6 Wochen zieht und dabei einen Kissenbezug als Resultat hat. Ziemlich perfektes Projekt für den Sommer und um endlich mal ein paar Reste vom schönerstricken Babydecken CAL zu verarbeiten:

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Ich habe die oben abgebildete Palette oben noch mal anpassen müssen. Das dunkle blau war mir dann doch zu nah an dem anderen Blauton. Außerdem reichte das weiße Garn nicht, da habe ich dann den Limetten-Ton benutzt, der auch schon das dunkle Blau ersetzte. Ich glaube ich möchte noch mal so ein Kissenbezug häkeln, aber in Farben, die eher zu unserer Einrichtung passen.

Hier dann noch das Rückteil, das fast noch mal genauso lange gedauert hat wie der Hauptteil. Da fiel dann auch so ein bisschen der Druck vom CAL weg, weil der damit zu Ende war.

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Nun haben die Teile hier eine ganze Weile rumgelegen bis ich es geschafft habe, sie zu blocken und endlich zusammenzuhäkeln. Und dann passte das 50er Kissen nicht. Obwohl ich extra schon Reihen weggelassen hatte, versank das Kissen darin. Also bin ich am Samstag-Nachmittag-Hölle beim Möbelschweden gefahren und habe noch ein 65cm Kissen gefunden. Das ist jetzt ein bissl zu groß und dehnt das ganze etwas zu sehr, aber mit ein bissl Gequetscht geht’s. Fertig. Tada:

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Thank you Charlotta! This CAL was a lot of fun and the pattern is amazing.

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Das Teetassenkleid

teetassenkleidEs sollte das Geburtstagskleid für die Große werden. Leider wurde es nicht ganz fertig, auch weil mir ordntlich einen abgebrochen habe. An diesem Kleidungsstück habe ich viel Lehrgeld gelassen. Ich habe mal wieder an den Schnitten rumgebastelt, dann eine furchtbare Farb- und Stoffkombi zugeschnitten und wieder verworfen, die Paspel verkackt, mich mit der ollen Nähmaschine und Jersey rumgeärgert – bis mir der Geduldsfaden einmal zu oft gerissen ist. Und zu guter letzt habe ich es auch noch geschafft, beim Annähen der Rüsche mit der Overlock in den Stoff zu schneiden. Wer genau hinsieht, sieht dort einen Stoffaufnäher-Schmetterling. Dann war das Kleid viel zu groß und ist auch jetzt, nach einem halben Jahr immer noch zu weit. Vielleicht nähe ich doch noch mal heimlich ein paar Abnäher rein. Die Große liebt es jedenfalls und fragt ständig, wann sie es anziehen darf. Da ihre Sachen im Kindergarten extrem strapaziert werden, mag ich sie so Sachen, in die viel Arbeit, Nerven und Herzblut geflossen sind, nicht so gerne anziehen lassen. Zudem hat sie bei vielen Teilen die Ärmel zerbissen.

Lehrgeld:

  • einfach mal mit nem Schnitt arbeiten, nicht alles selbst machen wollen
  • gedehnte Paspel ist noch mal ein anderer Schnack, holla
  • endlich mal ordentliches Garn kaufen
  • endlich mal eine neue Nähmaschine kaufen – ich glaube mein Aldi-Möhrchen hat nun ausgedient

Info: 

Schnitt ist ein Shirt-Schnitt Leo von pattydoo als Grundlage, den ich dann verlängert habe

Teetassen aka Funny Rain von Hamburger Liebe 

Taschenmassen

türkisIch hatte mir zu Weihnachten meine erste Großproduktion vorgenommen: Taschen für alle meine Kolleginnen und Kollegen. Eine Kollegin, die vor allem für unseren visuellen Auftritt zuständig ist und viel im Bereich visual facilitation unterwegs ist, hatte uns mit einem Sketchbook, Stiften und einer Einleitung zum Visualisieren und Sketchen versorgt.

hellblau2Da wollte ich mich auch einmal ausprobieren, Taschen für die Stifte zu machen und zu schauen, wie so eine Massenproduktion sich anfühlt, wieviel Zeit dafür drauf geht und ob ich mir vorstellen kann, mehr davon zu machen.

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Well… Ich mag das Ergebnis, die Taschen sind sehr hübsch. Aber das ganze war schon ziemlich aufwändig und wenn ich überlege, wieviel man am Ende für so ein Täschli nehmen kann, bin ich zu langsam, um annährend wirtschaftlich zu sein. Dennoch: Eine wichtige Erfahrung, und schöne Ergebnisse hier zum Zeigen.

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Entstanden sind sie alle nach dem Tutorial von Hamburger Liebe, mal mit, mal ohne Paspel. Die Häkelapplikation ist ein “Insider” für unsere kleine Firma, in der es viel um Kreise geht.

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Gefreut haben sich alle, auch wenn es vielleicht nicht so den Stil des ein oder anderen getroffen hat.

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Und das hier sind sie alle. Die beiden oberen habe ich mir selbst unter den Nagel gerissen, bzw. die rote ist an die große Tochter gegangen, weil ich mir ihr Mäppchen so schamlos unter den Nagel gerissen habe. Die Fotoqualität lässt etwas zu wünschen übrig, aber ich war spät dran und die Taschen mussten dringend in die Post.

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Decopatch Mini-Kommode

decopatch1Mein Vater hat uns eine Menge Zeug hinterlassen unter anderem auch einen Haufen Holzkisten in denen er seine Karten, Bilder und anderen Kleinkram aufbewahrte. Ich horte die nun im Keller und möchte sie nach und nach verschönern.

Heute eine kleine Kommode, die mein Nähzeug geordnet aufbewahren soll. Ich habe sie mit einer Kreidefarbe angestrichen und dann mit Decopatch-Kleber die Fronten der Schubladen aufgehübscht. Das Papier ist ein Geschenkpapier vom Möbelschweden, ebenso wie das Kasterl von IKEA sein müsste.

Ich find das ziemlich hübsch, auch wenn das präzise anpassen des Papiers an die Schubladen recht zeitaufwändig war.

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WMDEDGT im Juli

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Einmal im Monat fragt Frau Brüllen: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag so? Mehr davon gibt es hier

Das war heute irgendwie so ein durchgewurschelter Alltagstag kurz vor den Ferien. Mal schauen, ob ich noch alles zusammen kriege.

Angefangen hat der Tag mit dem 2. Stillstopp des Tages um 5.48h. Zwei Minuten bevor der Wecker des Mannes geht. Leider war damit auch ein Schiss verbunden und damit Aufruhr, so dass das Baby pünktlich um 6.50h, zu meinem Weckerklingeln, wieder schlief. Ich machte mich schon mal auf in die Küche, machte mir einen Kaffee und beschloss Haferbrei zu kochen, weil ich weder Lust auf Müsli noch auf Cornflakes hatte. Nebenbei machte ich schon mal die Brotdrose fürs Kind fertig. Dann ging es auf zum Wecken. DIe Tochter hatte mal wieder in ihrem eigenen Bett geschlafen, allerdings erst spät, daher war das Wecken etwas mühsam. Essen war auch nicht so der Hit. Dann lenkte uns noch ein Krankenwagen in unserer Straße ab, der, wie sich zeigte, auch noch in unser Haus wollte. Ich befürchtete, die schwangere Nachbarin mit den Zwillingen habe vielleicht einen Blasensprung. Immerhin funktionierte Waschen und Anziehen ohne Stress, auch wenn es immer noch kein Elsa-Kleid zum Anziehen gab. Dafür nahm sie ein ein paar blaue Klamotten und zum vollständigen Glück fielen mir noch die blauen Garten-Crocs als Ergänzung ein. Am Ende war es dann doch 8.20h als wir das Haus verließen. Ich packte das gerade aufwachende Baby einfach im Schlafsack in den Kinderwagen und grapschte noch schnell den Einkaufszettel.

Im Kindergarten wurde das Kind schon erwartet, da ein Ausflug zu zwei Kindern nach Hause geplant war und sie noch schnell frühstücken sollte. Ich machte mich auf zum Einkaufen. Am Ende war das Baby dann ziemlich unleidlich und ich trug sie einen Teil der Strecke nach Hause. Da stillten wir dann erstmal in Ruhe, ich checkte mein Instagram während das Baby auf mir schlief. Ich legte sie weg und verräumte die Einkäufe und Bio-Kiste, wobei ich den schimmligen Rhabarber aus dem Kühlschrank entfernte und diesen gleich mal wischte. Die Nachbarin schrieb, dass sie unser Treffen morgen absagen müsse, weil sie mit Blasensprung im Krankenhaus sei – und da bleiben müsse, bis die Kleinen da sind. Ich hoffe, das da alles gut geht, sie hätte eigentlich noch fast 8 Wochen gehabt.

Das Baby wachte auf und wir stillten wieder. Sie hatte die letzten Tage nicht so richtig gut getrunken, erkältungsbedingt wahrscheinlich. Das schien sie dann heute nachholen zu müssen. Danach fiel mir ein, dass ich mir ja noch ein Croissant beim Bäcker geholt hatte. Ich verspeiste es und gleich noch das Kürbiskernbrötchen hinterher, das mein Mittag sein sollte. Satt war sie noch immer nicht. Also diesmal das Baby. Sie stillte und schlief dabei ein. Ich nutzte die Zeit, endlich mal die schon abgeklebten Kisten zu bemalen. Meine “kreative Pause” hielt 40 Minuten, da war die Dame dann schon wieder wach, diesmal verdauungsbedingt. Weil sie gerade wund ist – zum ersten Mal – legte ich sie mit dem nackten Po und Stulpen auf eine Wickelunterlage zum lüften. Ich schaute mir die 2. Runde vom #intheyarngardencal an und fing an zu häkeln. Dann packte ich das meckernde Kind in die Manduca. Sie schlief recht schnell, aber beim Ablegen wurde sie wieder wach. Also, Baby in die Wippe, und noch schnell die Spülmaschine aus- und einräumen und eine Maschine Wäsche anstellen, damit das Baby einen Schlafanzug am Abend hat.

Dann holten wir die Große aus dem Kindergarten ab und gingen ganz schnöde nach Hause. Ohne Nachmittagsprogramm, ohne Action. Dafür mit Motzen und Gejammer. Ein Blick in die Brotdose erklärte die unterirdische Laune. Fast voll. Also erstmal was Essen, die Reste und einen Obstteller. Ich hatte nach meinem üppigen 2.Frühstück auch irgendwie kein Mittag gehabt. Dann wollte die Große gerne mit dem Porzellangeschirr spielen und wir machten ein Kaffeekränzchen zu dem ich noch ein paar Kekse spendierte. Wir lasen 2 Bücher bis die Kleine so quengelig war, dass wir stillten und die Große sich in ihr Zimmer verzog. Ich packte die Kleine in die Manduca, wo sie auch relativ schnell schlief. Ich setzte mich aufs Sofa und häkelte ein bisschen, anstatt Essen zu machen. Der Mann kam auch bald, und wir beschlossen, dass das geplante Essen eh zu aufwendig war und der Mann schlug eine Hacksoße vor, damit das Hackfleisch weg kam. Ich häkelte noch die Runde fertig und legte das Baby weg, das aber noch mehr Essen wollte. Also stillten wir und waren pünktlich zum Essen fertig bzw. eingeschlafen.

Wir schauten alle zusammen Sandmännchen. Der Mann übernahm die Bettgehroutine bei der Großen und da wachte dann auch die Kleine wieder auf. Wir – surprise, surprise – Stillten. Ich schaute ein bissl nach Walkanzügen und Stoffen. Nach einer frischen Windel legte ich die Kleine auf ihre Matte und begann den Artikel. Der Mann war sogar schon um 20.20h bei der Großen fertig, das ist rekordverdächtig derzeit. Jetzt noch ein bissl häkeln und dann die Kleine überreden mal zu schlafen.

 

Babyanzug

anzug1Ein weiterer Eintrag zum Thema “Lehrgeld”, dieser Anzug war eine harte Nuss. Er war mein erster Ottobre-Schnitt und irgendwie auch das erste Teil, das etwas komplexer als ein Shirt oder ein Täschli war. Ich wollte gerne für das Baby einen warmen Anzug für die ersten Wochen nähen. Als Februar-Kind könnte es ja doch durchaus noch empfindlich kalt werden. Den Schnitt in der Ottobre fand ich schick und so bestellte ich mir im Herbst die Ausgabe aus 2014. Ich fing an zuzuschneiden. Und machte da gleich meinen ersten Fehler indem ich den Taschenausschnitt auch am Innenfutter ausschnitt. Naja, das sieht man nicht, ärgerte mich trotzdem.

reissverschlussAm Reissverschluss wäre ich beinahe gescheitert. Die Beschreibung dazu war so dürftig, dass ich meine Schwester (Schneiderin und Gewandmeisterin) um Hilfe bat, aber auch die verstand nicht genau, wie es gemeint war. Ich wurschtelte mir was zurecht, es funktionierte, aber richtig glücklich bin ich nicht.

ärmelEbenfalls nervig an dem Schnitt ist die ganze Einfasserei. Mit Bandeinfasser bestimmt schnell und ordentlich, mit der Zwillingsnadel ein ganz schöner Krampf und von innen auch nicht so hübsch. Außerdem sind dadurch die Handausschnitte sehr weit geworden. Für den Beinabschluss hab ich dann kurzerhand Bündchen genäht.

Also ich fand den Schnitt jetzt nicht so wahnsinnig toll, zumal das Baby ganz schön versunken ist in dem Anzug, den ich in 56 genäht hab. Sie war immerhin schon 53cm bei ihrer Geburt. Aber gefreut, sie in diesen selbstgenähten, bunten Anzug zu stecken, hab ich mich jedes Mal. Seinen Zweck hat der Anzug erfüllt, sehr gut sogar.

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Lehrgeld:

  • Einfassen macht keinen Spaß
  • Reißverschluss einnähen macht keinen Spaß, vor allem wenn die Anleitung blöd ist
  • ich weiss, wie man eine Kapuze annäht
  • Ich habe zum ersten Mal mit Framilonband gearbeitet
  • Anleitung komplett durchlesen, ob nicht doch noch weiteres Material benötigt wird (hier der Bündchen-Stoff)

Info:

  • Schnitt: Ottobre 4/2014, Design Nr. 7, Größe 56
  • Stoff: Futter habe ich geschenkt bekommen, wo ich den Oberstoff herhab, weiß ich nicht mehr…

 

Das “Hochzeitskleid”

herzkleid2Ich glaube, ich mach’ hier mal ne Serie “Lehrgeld” auf: Über all die nützlichen Dinge, die ich beim Nähen so lerne, manchmal auf die harte Tour. Das Nachthemd war sozusagen der Anfang. Ich werde dort auch einen Nachtrag mit “Lehrgeld” schreiben.

Jetzt aber erstmal zu diesem Kleid. Mein großes Mädchen sollte Blumenmädchen auf der Hochzeit meiner ältesten Freundin sein. Dafür wollte ich ihr gerne eine Kleid nähen. Ich fragte sie, wie es aussehen solle: “Rosa. Mit Herzen.” Ok, dein Wunsch ist mir Befehl. Ich suchte auf Dawanda nach Herzchen-Stoffen und lies sie auswählen.

Der Schnitt war etwas schwieriger, es sollte schon festlich sein, aber für mich auch innerhalb von 1 oder 2 Tagen (also etwa 8 Stunden Netto-Zeit) zu nähen zu sein, inklusive blöder Fehler, die ich immer zu machen scheine. Ich stieß über Instagram bei Naadisnaa auf das Blueridge Dress und fand das sehr schön. Das sollte demnächst bei Näh-Connection auf deutsch erscheinen. Da es aber keinen genauen Termin gab, und ich mich nicht ganz traute, einen schwierigeren Schnitt auf englisch zu machen und sich die Tochter eben Jersey ausgesucht hatte, machte ich mich weiter auf die Suche. Ich fand diesen hübschen Schnitt Pia bei Zierstoff. Praktischerweise gibt es dazu gleich noch ein Video, so dass ich mich der Herausforderung eines neuen Schnittes unter Zeitdruck stellen wollte. Denn am Ende hatte ich tatsächlich nur noch den Mittwochabend, Teile des Donnerstags und – wenn alle Stricke reißen – ein bisschen was vom Freitag. Mit unvorhersehbarem Mini-Baby-Schlaf echt ein Risiko. (Daher hatte ich am Mittwoch zur Sicherheit noch ein Kleid gekauft).

Aber es klappte alles, das Nähen war recht einfach. Ich versuchte mich am Rollsaum, was bis auf das Einfädeln von 3 auf 4 Nadeln auf der Overlock gut funktionierte. Meine olle Nähmaschine mag nicht so gerne Jersey, vor allem wenn er etwas “rippiger” ist. Daher wollte ich säumen mit der Maschine verhindern. So habe ich auch statt des Halssaums ein Bündchen genäht. Verziert habe ich das Kleid mit etwas Bommelborte. Und einer Schleife.

bommelborteNachdem alles gut hinhaute und ich tatsächlich am Donnerstagabend ein fertiges Kleid in der Hand hielt, fehlte nur die (optionale) Schleife. Dafür blieben mir nach Rückbildung, Packen und Vorbereiten am Freitag noch 15 Minuten. Puh, aber auch das schaffte ich und packte Nadel und Faden zum Annähen vor Ort ein. Aber… nachdem alles so gut funktioniert hatte, musste mir dann doch noch was doofes passieren. In dem Stress am Samstag fertig für die Hochzeit zu werden, nähte ich die Scheife auf den Rücken.

schleifeNaja, das war dann nicht mehr zu ändern. Zusammen mit ihren neuen Elsa-Schuhen und einer pinken Blume im Haar sah sie zauberhaft aus. Und nur ich sah (ständig!), dass sie das Kleid falsch herum trug… (Vielleicht ergänze ich hier mal ein Tragefoto vom Fotografen, ich hab leider nur blöde Bilder von der Hochzeit gemacht.)

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Lehrgeld:

  • Ich weiss jetzt wie man einen Rollsaum näht.
  • Immer darauf achten, dass die Nadeln beim wiedereinbauen richtig sitzen.
  • Ich kann eine hübsche Schleife herstellen.
  • Einfach noch mal schauen, ob die Schleife (oder was auch immer) auf der richtigen Seite sitzt bevor man annäht.

Infos:

 

Das Nachthemd

nachthemd1Zur Geburt der Kleinen sollte die Große etwas geschenkt bekommen, etwas, dass die Kleine ihr “mitbringt”. (Umgekehrt durfte die Große etwas von ihr für die Kleine aussuchen). Ich wollte eigentlich schon länger eine Babytrage nähen. Naja, hab ich bis heute nicht, denn die Große wünschte sich ganz unbedingt ein Nachthemd. Während der Schwangerschaft holte ich meine 3 Nachthemden, die ich in der 1. Schwangerschaft mitnahm, als wir das Haus meiner Großeltern ausräumten, wieder hervor. Und die Große war begeistert und wollte immer meine, natürlich viel zu großen Nachthemden anziehen. Eine Weile behalfen wir uns mit T-Shirts vom Mann, aber da musste Abhilfe geschaffen werden. Also entschied ich mich, ihr ein Nachthemd zu nähen.

nachthemd3Ich fand es gar nicht so einfach einen “nachthemdigen” Stoff zu finden. Aber die Feen und Sterne hier treffen es ganz gut. Außerdem steht sie auf lila. Der Stoff ist ein bissl dicker, für den Sommer nicht mehr so gut geeignet. Aber sollte auch ein Winternachthemd werden: mit langen Ärmeln und mit Leggings.

Wie mit dem Kochen, wo es mir schwer fällt, mich an Rezepte zu halten, geht es mir auch mit Schnittmustern. Basis des Kleides ist ein “Paul” von Pattydoo, den ich ausgestellt verlängert habe. Weil ich etwas geizig nur 50cm vom Hauptstoff gekauft hatte, musste ich unten verlängern, was ich jedoch im Nachhinein als Glücksfall sehe.

nachthemd_spitzeDer Kragen ist nach dem Kragenlatein von Hamburgerliebe entstanden. Zufälligerweise hatte ich gerade Snaps in der passenden Farbe geschenkt bekommen. Allerdings eignen die sich nicht für Bündchen, zumindest nicht ohne ernsthafte Verstärkung, da hab ich ein bisschen Lehrgeld bezahlt. Ich habe die Zange und Knöpfe von Prym und finde, dass die Knöpfe recht schwer zu öffnen sind.

nachthemd2Die Leggings ist nach dem Schnitt nach Mopseltrine entstanden (Blog leider entfernt). Wirklich fix genährt. Nur leider ist sie nicht sonderlich beliebt, angeblich zu eng am Knie. Naja, die Große ist sowieso eher der Heizer, auch beim Schlafen. Ist die Leggings eben gegen das schlechte Mamagewissen, das Kind mal wieder ohne Hose rumlaufen zu lassen.

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Die Große schleppt das Nachthemd wie verrückt. Zum Glück hat es von der Oma noch etwas sommerliche Verstärkung bekommen und kann auch mal etwas länger im Wäschekorb verschnaufen.

Nachtrag (15.6.16)

Lehrgeld:

  • Ich weiss nun, wie ich einen Kragen mit Knöpfen an ein Schnittmuster anpassen kann
  • Snaps funktionieren nicht mit Bündchen
  • Vorher mal im Schnittmuster schauen, wieviel Stoff man wirklich brauchen könnte.

 

Info:

Stoff: Fiona Fee von Blaubeerstern, hier gekauft

Schnitt: Angepasstes Schnittmuster  “Paul” von Pattydoo, mit dem Kragenlatein von Hamburgerliebe, Leggings von Mopseltrine.

Leseratte

DSC_5178-2Schön länger möchte ich unbeingt ein paar meiner DIY-Projekte verbloggen. Da fange ich mal mit einem meiner jüngsten Projekte an: Der Leseratte.

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Diese hübsche Lesezeichen-Ratte hatte ich bei Instagram entdeckt und fand sie gleich so cool, dass ich sie nachmachen musste. Die Anleitung gibt es bei Supergurumi, wo es auch viele weitere Lese-Tierchen gibt. Durch meine Garnwahl scheint sie etwas in die Breite gegangen zu sein – eine gut genährte Leseratte, die sich vor allem für dicke Bücher gut macht.

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Die Ratte hat auch schon eine neue Besitzerin gefunden. Sie ist als kleines Dankeschön zu meiner Tante gezogen, weil ich mich immer über die Blümchen aus dem Garten freue, die das Kind mitbringt, wenn sie den Nachmittag dort verbracht hat.

#Pinkgalore – ein Prinzessinnengeburtstag

Nichts beibt einem erspart. Das große Mädchen wünschte sich einen Prinzessinnengeburtstag. Und weil sie in den Ferien Geburtstag hatte, gleich zwei Mal. Es folgt eine Schlacht aus Buttercreme und Fondant.

Blaubeer-Muffins mit Buttercreme-Herzen und Kronen-Wimpeln.

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Meine erste Fondant-Torte. Grundlage ist ein Kasimir und Frippe Kuchen, bestrichen mit Buttercreme. Die Verzierung ist aus eingefärbtem Marzipan. kuchen23

Zum Kindergeburtstagsfest gab es auch noch eine Fondant-Torte. Diesmal nahm ich gekaufte Tortenböden und wir machten eine Buttercreme für die Füllung. Dieses Mal hab ich den Fondant auch verkackt. Ich hab ihn einfach nicht dünn ausrollen können, hätte sicherlich mehr gebraucht und so ist er an einigen Stellen gerissen. Ich habe das mit der Deko etwas kaschiert, aber perfekt ist was anderes.

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Für diese einfachen Schoko-Muffins mit Glasur habe ich Kronen-Deko aus Fondant ausgestochen und verziert. Muffins

Spontan habe ich auch noch ein paar Ülätzchen gebacken, da die meist besser ankommen als Torte und zum Teil auch Muffins. Und so war es dann auch: Während von den Muffins die Hälfte und von der Torte ein Viertel (trotz anwesender Eltern) übrig waren, waren die Plätzchen schon nach einer Stunde alle. Es sind simpelste Ausstechplätzchen mit Zuckerguss-Deko.

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Als kleines Bespaßungprogramm gab es für die kleinen Gäste noch Kronen-Basteln: Ich hatte Aufkleber und Glitzersteine gekauft. Die wurden auf Kronen aus goldenem (dickerem) Geschenkpapier geklebt. basteln

Anschließend wurden die Kronen mit Gummiband am Kopf befestigt.

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Und diese hübsche Schmetterlings-Girlande habe ich bei Hema gekauft.

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Das war ein schöner Geburtstag. Aber ich bin auch froh, dass der nächste Kindergeburtstag erst in 10 Monaten ansteht. Bis dahin lass ich auch die Finger von dem Fondant-Zeug.