In the Yarn Garden CAL

intheyarn_CALInstagram eröffnet gerade eine ganz neue Welt für mich. Zwar habe ich schon seit langem einen privaten Account da, aber erst seit ich den frauweizen Account habe, nutze ich dieses Social Media Tool für meine Interessen. Ich suche nach schönen anderen Accounts, nutze die Streams, die sich aus den Hashtags ergeben und bin täglich neu inspiriert. Unter anderem habe ich mich in Daisy-Grannys verknallt und plane schon ein neues Winterprojekt. Ein schönes Projekt für den Sommer war der #intheyarngardencal, der sich über knapp 6 Wochen zieht und dabei einen Kissenbezug als Resultat hat. Ziemlich perfektes Projekt für den Sommer und um endlich mal ein paar Reste vom schönerstricken Babydecken CAL zu verarbeiten:

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Ich habe die oben abgebildete Palette oben noch mal anpassen müssen. Das dunkle blau war mir dann doch zu nah an dem anderen Blauton. Außerdem reichte das weiße Garn nicht, da habe ich dann den Limetten-Ton benutzt, der auch schon das dunkle Blau ersetzte. Ich glaube ich möchte noch mal so ein Kissenbezug häkeln, aber in Farben, die eher zu unserer Einrichtung passen.

Hier dann noch das Rückteil, das fast noch mal genauso lange gedauert hat wie der Hauptteil. Da fiel dann auch so ein bisschen der Druck vom CAL weg, weil der damit zu Ende war.

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Nun haben die Teile hier eine ganze Weile rumgelegen bis ich es geschafft habe, sie zu blocken und endlich zusammenzuhäkeln. Und dann passte das 50er Kissen nicht. Obwohl ich extra schon Reihen weggelassen hatte, versank das Kissen darin. Also bin ich am Samstag-Nachmittag-Hölle beim Möbelschweden gefahren und habe noch ein 65cm Kissen gefunden. Das ist jetzt ein bissl zu groß und dehnt das ganze etwas zu sehr, aber mit ein bissl Gequetscht geht’s. Fertig. Tada:

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Thank you Charlotta! This CAL was a lot of fun and the pattern is amazing.

Taschenmassen

türkisIch hatte mir zu Weihnachten meine erste Großproduktion vorgenommen: Taschen für alle meine Kolleginnen und Kollegen. Eine Kollegin, die vor allem für unseren visuellen Auftritt zuständig ist und viel im Bereich visual facilitation unterwegs ist, hatte uns mit einem Sketchbook, Stiften und einer Einleitung zum Visualisieren und Sketchen versorgt.

hellblau2Da wollte ich mich auch einmal ausprobieren, Taschen für die Stifte zu machen und zu schauen, wie so eine Massenproduktion sich anfühlt, wieviel Zeit dafür drauf geht und ob ich mir vorstellen kann, mehr davon zu machen.

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Well… Ich mag das Ergebnis, die Taschen sind sehr hübsch. Aber das ganze war schon ziemlich aufwändig und wenn ich überlege, wieviel man am Ende für so ein Täschli nehmen kann, bin ich zu langsam, um annährend wirtschaftlich zu sein. Dennoch: Eine wichtige Erfahrung, und schöne Ergebnisse hier zum Zeigen.

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Entstanden sind sie alle nach dem Tutorial von Hamburger Liebe, mal mit, mal ohne Paspel. Die Häkelapplikation ist ein “Insider” für unsere kleine Firma, in der es viel um Kreise geht.

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Gefreut haben sich alle, auch wenn es vielleicht nicht so den Stil des ein oder anderen getroffen hat.

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Und das hier sind sie alle. Die beiden oberen habe ich mir selbst unter den Nagel gerissen, bzw. die rote ist an die große Tochter gegangen, weil ich mir ihr Mäppchen so schamlos unter den Nagel gerissen habe. Die Fotoqualität lässt etwas zu wünschen übrig, aber ich war spät dran und die Taschen mussten dringend in die Post.

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Leseratte

DSC_5178-2Schön länger möchte ich unbeingt ein paar meiner DIY-Projekte verbloggen. Da fange ich mal mit einem meiner jüngsten Projekte an: Der Leseratte.

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Diese hübsche Lesezeichen-Ratte hatte ich bei Instagram entdeckt und fand sie gleich so cool, dass ich sie nachmachen musste. Die Anleitung gibt es bei Supergurumi, wo es auch viele weitere Lese-Tierchen gibt. Durch meine Garnwahl scheint sie etwas in die Breite gegangen zu sein – eine gut genährte Leseratte, die sich vor allem für dicke Bücher gut macht.

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Die Ratte hat auch schon eine neue Besitzerin gefunden. Sie ist als kleines Dankeschön zu meiner Tante gezogen, weil ich mich immer über die Blümchen aus dem Garten freue, die das Kind mitbringt, wenn sie den Nachmittag dort verbracht hat.

Fertig!

DSC_4750_schmalWie schon am Freitag geschrieben, die Decke ist fertig. Leider scheint es das Kommen des Kindes nicht zu beschleunigen – ich werde auch diesmal den ET (morgen) erreichen, und überschreiten?

Hier also ein paar Impressionen. Und ein riesiges Dankeschön an die Damen von schoenstricken.de, die sich diese wundervolle Anleitung ausgedacht haben. Das Ergebnis ist ein lebenslanges Schmuckstück. Ich kann es kaum erwarten, das Baby das erste Mal damit zuzudecken.

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WMDEDGT 02/16

gemüseWie auch schon der letzte 5., fing auch dieser schon früh an – ich hoffe, das wird kein Standard. Um 2 Uhr wurde ich mit den Worten „Ich habe eine nasse Hose“ geweckt. Yay. Not. Hat das Kind nun das erste Mal in ihr eigenes Bett gepullert. Also, Kind ausgezogen abgeduscht und wieder angezogen, in unser Bett gesteckt. Dann ihr Bett abgezogen und notdürftig gesäubert. Nach ner halben Stunde Einschlafversuch nach der Aktion hab ich aufgegeben, bin aufgestanden und hab ein bissl Internet gelesen. Ich empfehle die dieswöchigen Wirtschafts-Links bei Herrn Buddenbohm, aber das ist wahrscheinlich eh die selbe Filterbubble hier, oder?

Dann fiel mir ein, ich könnte ja schon mal die Gemüsespieße fürs Faschingsbüffet machen, dann muss ich „morgen“ nicht früher aufstehen, wie geplant. Also, Möhren schälen, Tomaten waschen, Gurke vierteln, alles aufspießen. Was man halt so zwischen 3 und 4 Uhr nachts macht… Jedenfalls keine schlechte Idee, mein Perfektionismus hätte mich morgens in der eingeplanten halben Stunde mehr doch arg gestresst. Irgendwann gegen 5 dann wieder geschlafen. Um kurz nach 7 von Kind geweckt. „Ich will jetzt Fasching.“ Ja, es ist Fasching, Du musst nur aufstehen. Der verbale Enthusiasmus stand in krassem Kontrast zur körperlichen Trägheit des Kindes. Zwei müde Menschen unter Stress gibt hier eine leicht explosive Mischung, aber hey, die Prinzessin war (gerade) pünktlich zum Beginn der Faschingsmodenschau im Kiga. Eine von ungezählten weiteren Prinzessinnen. Aber, hach, alle so niedlich und aufgeregt.

Zuhause widerstand ich dem Impuls sofort ins Bett zu gehen und lüftete noch und stellte wenigstens die Waschmaschine an. Dann zog mich das Bett in seinen Bann und ich beschloss, dass jetzt wenigstens die Decke ein Ende finden musste heute. Nachdem ich Call the Midwife nun durchgeschaut hab, musste noch eine neue visuelle Unterstützung her. Zeit für den Netflix-Account. Leider waren die 3 Folgen Jessica Jones so spannend, dass die Decke immer noch nicht fertig war. Die Maler in der Wohnung meines Vaters informierten mich, dass sie doch noch einen Tag länger brauchen und heute keine Übergabe stattfinde, wie geplant.

Nach einem Nickerchen mittags machte ich mich gegen 15 Uhr auf, das Kind aus dem Kindergarten abzuholen. Jaja, die 40.Woche macht mich träge, nicht einen Todo-Listen Punkt abgehakt, dafür Binge-Watching… Schon fertig angezogen warteten Kinder und Erzieherinnen auf die Eltern. Perfekt, wenigstens hier kein Drama heute. Der obligatorischen Frage „Hast Du was zu Essen?“ begegnete ich mit einem kurzen Stopp beim Bäcker, weil auch mein Mittag etwas dürftig ausgefallen war. Als ich ihr das Hörnchen gab, weil sie lieber im Auto sitzen wollte, als sich die Jacke anzuziehen, bemerkte ich, dass der Glitzernagellack zu großen Teilen weg war. Abgeknabbert. Das gibt dann wohl Glitzerkacke, hm? (Nein, mal im Ernst, dieses Kind treibt mich in den Wahnsinn mit all dem was sie in den Mund steckt, bekaut und isst….)

Zuhause schaffte sie es ca. 5 Minuten alleine zu spielen und mich dann den ganzen Nachmittag mit nervigen Rollenspielen zu nerven. Oder ich war einfach nur müde. Naja, jedenfalls schaffte ich es dann doch noch die Decke fertigzustellen. Yay. (Bilder gibt’s im Hellen). Dann spielten wir eine Runde eine Spiels aus der Bibliothek, räumten gemeinsam die Spülmaschine aus und begannen den Teig für eine Quiche. Dann kam der Mann endlich und erlöste mich. Er spielte Duplo mit ihr während ich die Quiche beendete und dann noch ein bissl Serie guckte. Der Mann wollte sich heute endlich Star Wars anschauen, nachdem alle Versuche, sich dafür mit jemandem zu verabreden, der den Film noch nicht gesehen hat, gescheitert waren. Ich war fürs Bettbringen zuständig. Nach kleinem Zähneputzdrama brauchte sie wirklich lange, um von diesem Tag runterzukommen. Mir ist mal wieder aufgefallen, dass sie oft kurz vor dem Einschlafen noch eine absurde oder sehr zusammenhangslose Bemerkung macht. Heute: „Aber der Spinat ist doch eigentlich nicht zum Kühlen da.“ Und 1 Minute später schlief sie. Endlich.

Der Feierabend bestand aus einer großen Portion Eis und 2 weiteren Folgen Jessica Jones. I like it.

Und diesem Artikel.

Gute Nacht.

Mehr Tagebuchbloggen wie immer bei Frau Brüllen.