WMDEDGT

blumen

Also eigentlich muss ich _jetzt_ (11:38) gerade Muffins backen für das Mai-Fest im Kindergarten, das wettertechnisch eher in den Herbst als den Frühling passt. Aber dann habe ich bei Frau Stahldame gesehen, dass ja heute WMDEDGT ist und habe den Ansporn, es auch mal wieder zu versuchen.

Dieser Freitag liegt in einer der bisher terminintentsivsten Wochen des Jahres. Schulanmeldung, Eigentümerversammlung, Geburtstagseinladung, Mai-Fest, Europa-Empfang, Besuch der Schwägerin aus Norwegen. Und dann kam gestern noch spontan ein telefonisches Vorstellungsgespräch für heute rein. Puh. Also, toll, aber puh. Leider schläft die Kleine im Moment vormittags nicht verlässlich und so musste ich kurzerhand eine Betreuung für die 15 vorgeschlagenen Minuten organisieren. Erst dachte ich an meine Mutter, aber der Aufwand war nicht angemessen und sie hat noch ein wenig an einer kleinen Fuß-Op zu knapsen. Also, die Nachbarin gefragt, auf deren gleichaltrige Tochter ich selbst vor einiger Zeit aufgepasst hatte. Die schrieb, dass sie heute ins Krankenhaus müsse, weil ihr Gebärmutterhals sich stark verkürzt hätte (33. Woche), aber ihr Mann aufpassen würde. Ich stelle sicher, dass es wirklich ok ist und bin erleichtert, diese Möglichkeit zu haben. Die Nacht war leider ziemlich unruhig, nachdem die Kleine gestern schon um 18 Uhr heulend durch war. Sie versuchte zu schlafen, aber zappelte mich immer wieder wach. Ich schaue um 0.30h, 1.30h, 3.40h, 5.20h auf die Uhr und stille ein letztes Mal um 6.10h, dann schlafen wir noch bis um 7.05h. Immerhin. Ich glaube, so langsam bin ich reif fürs nächtliche Abstillen. #gähn.

Die Große will auch nicht so recht aus dem Bett, sie braucht im Moment lange zum Einschlafen abends und es wird immer später. Immerhin haben wir gestern Abend schon ein Kleidermännchen gemacht und so entfällt die leidige Auswahl. Ich mache die Kleine und mich fertig und bugsiere die Große dann ins Bad. Sie trödelt. Ich mache schon mal die Frühstücksdose und decke den Tisch. Nackt steht die Große dann vor mir und erzählt mir, dass sie sich schon gewaschen hat. Immerhin. Ich frühstücke dann einfach mal und hake es für die Große ab, die mit der Kleinen in ihrem Zimmer verschwindet. Ich nutze die Abwesenheit um schnell schon mal den Buggy runter zu tragen und auch ein bisschen Müll, den ich in der nachbarlichen Mülltonne auswildern will, weil unsere Tonnen seit der Ankunft von 4 Windelbabys im 3-Parteienhaus heilos überfüllt sind. Um 8h blase ich zum allgemeinen Zähneputzen und bestehe auf einer Jacke über dem sommerlichen Kleid.

Wir kommen fast pünktlich in den Kindergarten. Ich ärgere mich, keine Geld eingesteckt zu haben um Gutscheine für Essen und Trinken beim Fest zu kaufen. Wieder zu Hause wusele ich noch ein bisschen durch die Wohnung, lege mir die Unterlagen für das gespräch um 10 Uhr zurecht und versuche, die Kleine doch noch in den Schlaf zu stillen.Ich habe so meine Befürchtungen, ob sie bei dem Nachbar bleiben wird. Sie ist zwar nicht so eine “Männerhasserin” wie ihre große Schwester, aber so richtig gut kennt sie ihn einfach nicht. Schlafen klappt nicht. Dann mache ich mich um kurz nach halb 9 auf. Ich treffe noch die andere Nachbarin im Hausflur. Diese bietet mir auch noch ihre Hilfe an, da sie gerade von dem geplanten Krankenhaus der anderen Nachbarin erfahren hat. So dankbar, dass sich hier gerade ein schönes Netzwerk zusammenbaut.

Die Nachbarin ist noch nicht im Krankenhaus, liegt auf dem Sofa. Die Kleine ist sofort vom vielen elektrischen Spielzeug gebannt und nach ein paar Minuten gehe ich. Aber der geplante Anruf kommt und kommt nicht. Ich höre die Kleine von unten weinen und denke, dass sie wohl doch zu müde war. Um 20 nach 10 rufe ich einfach mal an. Niemand hebt ab. Mist. Aber bevor ich noch überlegen kann, was ich nun mache, werde ich zurück gerufen und bin im Telefonat. Das sehr nett verläuft, ich habe das Gefühl, das könnte passen. Aber meine Erfahrungen in den letzten Jahren sagen, bloß keine Hoffnung machen…

Nach dem Ende des Telefonat sprinte ich runter und nehme ein verheultes Baby aus dem Arm des Nachbarn. Sie war wohl einfach müde, aber auf dem Arm ging es. Ach mein armes Baby. Wir gehen hoch und schnurstracks ins Schlafzimmer, wo die Kleine auch nach wenigen Minuten eingeschlafen ist. Ich überlege kurz mit zu schlafen, aber die Muffins. Achja.

So, nun (12.23h) sind die Muffins im Ofen, gerade noch rechtzeitig, damit ich die Große um 13h aus dem Kindergarten holen kann, die sollen noch eine Pause haben, bevor es um 15h wieder losgeht.

So 22:00h, ich sitz endlich auf dem Sofa und komme dazu, den Rest vom Fest zu verbloggen. Die Kleine wachte um 20 vor 1 auf, so dass es peferkt für den Weg in den Kondergarten reichte. Wir haben uns viel Zeit für den Weg vom Kindergarten nach Hause gelassen, die Kleine mag immer mehr selbst laufen, leider auch auf die Straße. Zuhause haben wir noch die Muffins dekoriert, ein paar Nudeln mit Pesto vom Vortag  gegessen und ein bisschen gespielt, bis wir auch schon wieder losmussten. Das Frühlingsfest war sehr nett, trotz des Wetters. Wir haben Kuchen und Bratwurst gegessen, ein bisschen unterhalten, ständig dem Baby hinterher gewetzt und der Großen beim Turnen an der Turnstange zugeschaut. Endlich habe ich mir mal die Krippengruppe der Kleinen angeschaut und mit der Leitung gesprochen. Und dann war das Baby auch schon ziemlich durch und gegen den sehr körperlichen Protest der Großen sind wir dann kurz nach 5 heim. Tja, und gaben dem Teufelskreis nach, und legten das Baby schlafen, nachdem sie auf dem Heimweg schon fast weg war. Mann und Tochter holten sich noch eine TK-Pizza, ich mochte nur noch Skyr und Banane essen. Die Kleine habe ich dann um 18.45h wieder geweckt: Lieber kein Feierabend als noch so eine Nacht. Wir wuseln alle noch ein bisschen rum, lesen Zeitung und Buch und versuchen die Große Richtung Bett zu ordern. Die Kleine isst noch ein bissl Skyr und klettert über den Sessel in ihren Stall, wo sie dann anfängt zu heulen, weil eingesperrt. (#meinenerven und #hehe). Gegen 20:30h beschließe ich, dass der 2 Stunden-Regel (Mindestabstand zwischen 2 Schlafphasen. Immer.) ausreichend gehuldigt wurde und ziehe mit der Kleinen gen Bett. Sie trinkt lange, aber schlafen kann sie so schnell doch nicht. Nach Rumgewälze schläft sie schließlich, quer im Bett des Mannes, mit Kopf an der Kante. Ich ziehe sie rein, streichele sie… und wecke sie wieder auf. Mist. So ein Anfängerfehler. Es dauert, bis sie sich beruhigt und wieder eine Position zum Einschlafen findet. Jetzt Feierabend. Oder so.

Puh, was bin ich froh, dass die eigentlich hier und heute geplante Spielerunde des Mannes spontan ausgefallen ist. So, nun gute Nacht zusammen.

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10 Monate

20161214_114925-kopie10 Monate, wow 2-stellig also. Die Zeit rast, deine Entwicklung auch. Ich bin schon wieder 3 Tage überfällig, in der Vorweihnachtszeit war es schwierig. Aber in den 3 Tagen ist schon wieder so viel passiert, aber dazu vielleicht am Ende dieses Berichtes mehr.

Ach, Du bist so ein süßes Baby. Mit deinen großen, braunen Augen und Deinem zierlichen Körper und Gesicht unterscheidest Du Dich schon sehr von Deiner großen Schwester. Du bist fast immer gut drauf, fremdelst nur wenn Du müde bist und schenkst fast allen Menschen dein bezauberndes, immer noch zahnloses Lachen. Deine Lieblingsbeschäftigung ist nach wie vor belutschen – bevorzugt Papier und L.s Stifte. Du juchzt, wenn Du in der Küche die Trittleiter offenstehen siehst und Du da hochklettern kannst. Zum Klettern nutzt Du derzeit auch jede Gelegenheit. Wir haben Dich schon bei L. auf dem Tisch gefunden und auch aus Deinem Hochstuhl willst Du immer wieder rausklettern. Bei Oma U. gibt es zum Wintergarten hin 2 breite Stufen, die man nicht absichern kann. Da hälst Du Dich, zur Anspannung aller am liebsten auf. Allerdings hast Du auch recht schnell begriffen, dass man am besten rückwärts da runter kommt. Auch wenn Du das alles recht sicher bewältigst, alleine lassen kann man Dich da nicht.  Laufen lernen ist Dein großes Ziel. Du stehst mittlerweile sehr sicher und auch viel. Du läufst an Möbeln entlang und auch mal ein paar Schritte an der Hand. Weihnachten ist es nun nicht geworden mit dem frei Laufen, wie ich dachte als Du sogar schon mit 6 Monaten Stehen konntest. Aber es ist scheint nicht mehr weit zu sein, seit 3 Tagen stehst Du nun frei für einige Sekunden und versuchst auch aus dem Sitzen ohne Hilfe aufzustehen. Wenn nichts dazwischen kommt, denke ich das Du so in 2-3 Wochen Deine ersten freien Schritte machst. Vielleicht zu meinem Geburtstag?  Nachdem Du bei L.s Kinderturnen nicht mehr zu bremsen warst, haben wir jetzt auch mal die Krabbelgruppe ausprobiert. Ich denke, das werden wir wiederholen. Du liebst Action, immer mittendrin, möglichst viele Kinder. Da überwindest Du sogar Deine Müdigkeit, die Dich eigentlich quengelig macht.

Schlafen musst Du noch 2-3 mal am Tag, je nach Länge der Schläfchen. Ziemlicher Verlass darauf ist, dass Du nach dem Wegbringen von L. in den Kindergarten erstmal schlafen musst. Dann verteilen sich die Schläfchen über den Tag, zuletzt tendierst Du zu 2 längeren, einen am Vormittag und am (späteren) Nachmittag. Nachts wachst Du immer noch ziemlich regelmäßig alle 2-3 Stunden auf. Wenn es gut läuft, stillst Du und schläfst dann wieder, wenn nicht, dann windest Du Dich vor Pupsen oder bist auch mal ne Stunde wach. Meist recht gut gelaunt, nachts rumrennen oder so ist nur äußerst selten. Aber es hat sich nun ziemlich herausgestellt, dass Hülsenfrüchte bei mir eine unruhige Nacht bei Dir nach sich ziehen.

Das mit dem Essen bei Dir ist so eine Sache. Manchmal isst Du gerne, dann gibt es ein halbes Gläschen mittags, eine gute Portion Brei abends. Manchmal isst du praktisch gar nicht, dann Stillen wir wieder voll. Du magst gerne bei unseren Sachen probieren und auf dem Weihnachtsmarkt habe ich dich wohl mit Wurst angefixt. Du gnieschst Brötchen und magst Suppe und auch mal ein Stück Banane. Leider führt feste Nahrung auch immer noch zu einem festen Stuhl, obwohl Du auch gerne trinkst. So lange Du noch keine Zähne hast, erscheint mir flüssige Nahrung auch irgendwie das Naheliegende zu sein.

Baden ist eine große Freude für Dich, in der Badewanne, aber auch im Schwimmbad fandest Du es schon toll.

Neben den „großen Meilensteinen“ gibt es auch noch paar kleinere zu berichten. Du schnalzst allersüßst. Du kannst winken und an Heiligabend hast Du das Klatschen gelernt. Zum Auffressen niedlich. Auch in deiner geistigen Entwicklung gibt es klare Fortschritte. Du verstehst immer mehr. Zum Beispiel das Wort „nein“, und „sitzenbleiben!“. Aber auch „komm mit“. Wenn wir etwas vormachen, versuchst Du es nach zu machen. An Heiligabend hast Du innerhalb kurzer Zeit begriffen, wie der Kreisel zu betätigen ist.

Deine große Liebe ist Deine große Schwester. Du freust Dich, wenn sie endlich nach Hause kommt und Dich von dem langweiligen Morgen mit Deiner Mutter erlöst. Sie macht Quatsch mit Dir, fühlt sich aber auch immer wieder verantwortlich. Selten schließt sie Dich vom Spiel aus, nur wenn Du unbedingt was kaputt machen willst. Dann sagt sie schon mal laut Nein und bringt Dich so zum Weinen. Immer öfter verbringt ihr einfach gemeinsam Zeit in ihrem Zimmer, sie spielt und hört Hörspiel, Du belutscht irgendwas in ihrem „Spieleparadies“. Es freut mich wirklich, dass ihr schon so früh eine so gute Beziehung habt und auch gerne miteinander Zeit verbringt. Es ist zwar manchmal ganz schön anstrengend euch beide unter einen Hut zu kriegen, aber Euch beide auf meinem Schoß oder in meinem Arm entschädigt für so manches.

12 von 12 im Dezember

Also, irgendwann mache ich mal schöne Bilder, nicht nur Handyschnappschüsse. Dunkle Tage und Nieselwetter helfen da auch nicht viel. Mehr gibt’s wie immer bei DraußennurKännchen.

Hallo 12. Dezember.

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Der Tag startet mit der Lieblingstasse.

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Und Elch statt Baby im Tripp Trapp.

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Durch fiestesten Nieselregen in den Kindergarten. Und dann noch mal den halben Weg zurück, weil ich beim merke, dass ich die Frühstückstasche noch im Kinderwagen habe…

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Meine Mutter kommt spontan vorbei und bringt mir den 2. großen Brief vom Steuerberater. 2 von 3 Steuererklärungen von 2015 sind geschafft. Yay.

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Dann gibt es ein 2. Frühstück. Krümel für das Baby.

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Ich versuche ein bisschen was Kreatives neben dem müden Nicht-Schlaf-Baby zu schaffen. Es braucht ein paar neue Bodys.

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Dann versuchen wir es doch mal mit Schlafen.

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Rückentrage und Wäschezusammelegen ist ein Dreamteam.

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Hätte ich sie bloss mal so liegen lassen…

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Vom Staubsaugen, Kochen, Essen, Sandmannschauen mit der Großen, Topfschlagen, Brieffreundschaften spielen, vom erneuten Schlafversuch mit der Kleinen habe ich keine Bilder….

Mit dem wachen Quengelbaby komm ich erst spät dazu noch etwas in der Weihnachtswerkstatt zu werkeln. Hier entstehen bezogene Korkpads, als aufgehübschte Untersetzer oder als ungewöhnliche Pinnwand zu nutzen.

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Für alle Umgezogenen und Umziehenden gibts dieses Jahr Schlüsselbänder.

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Bis zum nächsten Jahr.

 

 

 

 

12 von 12 im Oktober

So, auch mal wieder dabei. Ich habe tatsächlich früh genug daran gedacht, um 12 Bilder zusammen zu kriegen. Jetzt muss nur noch das Baby mitmachenschlafen, dann gibt’s hier sogar heute noch was zu sehen.

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Das Geschirr der Großen bleibt unberührt. Wir sind spät dran, aber sie möchte noch kurz spielen und dann im Kindergarten frühstücken.

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Ich brauche Kaffee. Und freue mich immer noch über meine neuen Kaffeetassen.

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Ich blocke endlich mal die Rückseite vom #intheyarngardencal damit ich das Kissen endlich fertigstellen kann.

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Ein Runde Einschlafstillen für das Baby…

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… mit anschließendem Bettenburgenbauen.

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Ich nutze die Zeit zum Zuschneiden im Wohnzimmerchaos.

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Etwas tattrig muss gute Babyschlafzeit zum Essen nutzen.

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Meine Mama kommt am Nachmittag spontan vorbei und bringt Kuchen mit.

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Das Baby sollte schlafen, macht aber Quatsch.

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Ich fange an zu kochen, es gibt Kürbis.

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Das Baby turnt immer noch – im neuen Cardigan.

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Nach doch noch Knatsch mit müdem Baby und nichtalleinseinwollender Großen und langarbeitendem Mann jetzt noch eine Tasse Tee und Computer. Tada.

Mehr gibt’s wie immer bei Draußen nur Kännchen, die heute Geburtstag hat: Happy Birthday!

 

6 Monate kleines Mädchen

6-monateAn einem Montag, heute vor einem Jahr habe ich Dich das erste Mal gesehen. Nun bist Du schon ein halbes Jahr Teil unserer Familie, Du fröhliches und aufmerksames Baby. Manchmal glaube ich, Du bestehst nur aus Augen, aus großen dunklen Augen, die mich erst fragend ansehen und dann verschmitzt zum Lachen ansetzen. Und dann lachst Du dieses Babylachen, bei dem Dein ganzer Körper mitlacht. Du bist unglaublich freundlich, zu allen. Nur wenn Du sehr müde bist, erschreckst Du Dich leicht und andere Menschen als Mama oder Papa sind doof.

Dein Thema des letzten Monats war das Vorankommen. Schon kurz nach dem 5. Monatsgeburtstag begannst Du, Dich in den Vierfüssler aufzustellen. Du robbst, zu Anfang vor allem rückwärts, so langsam verfeinerst Du deine Technik: mal nach vorne werfen aus dem Vierfüssler, mal hoch in den Bärengang und die Knie weiter vorne aufsetzen und seit gestern kannst Du Dich über den Hintern wenden. Ich hätte gewettet, dass Du vor dem 6. Monat anfängst zu krabbeln, aber ich glaube ein paar Tage oder auch Wochen brauchst Du noch, um wirklich auf allen Vieren voranzukommen. Alles muss ausreichend trainiert werden.

Mit Spielzeug lässt Du Dich mittlerweile gut beschäftigen und auch das “Große-Schwester-Kino” hält Dich in Atem. Die spielt mit Dir, reicht Dir Spielzeug, singt und tanzt und ist einfach da zum an- und abschauen. Hatte ich zu Anfang noch das Gefühl, Du brauchtest auch deine gute Zeit ohne sie, um in Ruhe zu spielen  oder zu schlafen, hatte ich letzte Woche zum ersten Mal das Gefühl, dass Du sie vermisst. Dass es Dir plötzlich zu ruhig ist. Stillen können wir fast nur noch im Schlafzimmer, denn Du lässt Dich nur zu gerne ablenken. Überhaupt ist das Trinken mit Dir manchmal eine Qual. Man muss Dich ein bisschen an die Brust tricksen und auch die Bäuerchen halten Dich immer wieder vonm Trinken ab. Und regelmäßig macht uns Deine Verdauung einen Strich durchs Fertig-Trinken. Heute hat es Dich besonders doof erwischt, Du hast Deinen ersten Durchfall. Bisher ohne Fieber und weitere schlimmere Symptome, aber ein bisschen sorgt sich das Mamaherz schon. Der brachte nun auch die 3. unruhige Nacht in Folge. Dein Rythmus nachts lässt auch generell etwas zu wünschen übrig. Zwischen 2 und 5 Stunden ist alles drin… Tags ist meist zumindest ein längeres Schläfchen drin und meist sind es ingesamt so 3, je nachdem was wir so machen und wie aktiv du noch am Abend bist.

Deine Fröhlichkeit und Freundlichkeit fallen vieln Leuten auf und auch ich finde, dass Du ein sehr ausgeglichenes Baby bist. Nur das längere Autofahren oder auch mal das Fahren im Anhänger, wenn es zu heiß ist, bringt dich so richtig zum Schreien. Dann laufen Dir auch ganz schnell mal die Tränen runter, etwas was ich bei Deiner großen Schwester gar nicht kannte. Ein anderer Unterscheid ist auch, dass Du viel schmaler als die Große bist. Dein Gewicht hast Du nun gut verdoppelt und bist mehr als 15cm gewachsen. Bei der U5 letzte Woche hast 7300g und 69cm gehabt. Deine Augen werden immer dunkler und die letzen Tage habe ich auch ein paar längere Haare auf Deinem Kopf entdeckt, in braun.

Es macht unglaublich viel Spaß, Dir beim Wachsen zuzusehen. Wie Du geduldig übst, voranzukommen. Wie Du Deine große Schwester anhimmelst. Wie Du lauthals lachst, wenn der Papa mit Dir Quatsch macht. Wie Du Dich an mich schmiegst, wenn Du einschläfst. Ach, kleines, großes Mädchen, schön, dass Du bei uns bist.

 

Hallo August.

20160720_182926Wenn ich so zurück schaue, da ist der Juli eher eine schlechte Ausbeute gewesen. Funktioniert nicht immer so alles, wie man plant und hofft. Naja, neuer Monat, neues Glück.

Im August …

… habe ich endlich wieder ein Kindergartenkind

… gehe ich mit der Kleinen zur U5

…werde ich die Große zu ihrem heiß erwarteten Schwimmkurs bringen

… fahren wir nochmal ans Meer

… werde ich auf den Friedhof gehen

… möchte ich unseren Winterurlaub buchen

… werde ich einen Haufen Zeug wegschaffen, dass anfängt mir ein schlechtes Gewissen zu machen, weil es in den Ferien angeschimmelt ist.

Inspiriert von Carola von Frische Brise.

 

5 Monate kleines Mädchen

20160721_122916Liebe kleine Maus, ich bin mal wieder viel zu spät dran, heute bist 5 Monate und 5 Tage alt. Wir haben gerade Sommerferien und ich habe das Gefühl ich komme zu gar nichts. Weil ich so spät bin, ist es auch ein bisschen schwierig, die Entwicklungen der letzten Tage zu ignorieren, die ja schon in den nächsten Monat gehören.

Also, dieser Monat stand ganz unter dem Thema Greifen. Erst nur die Hände an sich, dann auch immer mehr Gegenstände. Hast Du am Anfang noch intensiv mit den hängenden Tieren/Gegenständen an deinem Spielbogen gespielt, ziehst du nun Dinge auf dem Boden vor. Die kannst Du prima zu Dir heranziehen und intensiv belutschen. Du verbringst immer mehr Zeit auf dem Bauch und scheinst Dich da sehr wohl zu fühlen. Du kreiselst auch schon ein wenig auf deiner Matte. Ein paar Mal hast Du Du nun auch schon gedreht, vor allem vom Bauch auf den Rücken, was aber bei genauerem Hinsehen immer eher ein Umfallen war. Auch die andere Richtung passiert gelegentlich, aber so richtig gesehen habe ich es nicht, weil du es immer heimlich machst und ich es erst an deiner veränderten Position bemerke. Ich habe das Gefühl, du hast das eine Weile sehr intensiv geübt, aber dann wurde Greifen wichtiger und so wurde der Fortschritt hier ausgesetzt.

Schlaf ist so eine Sache. Manchmal klappt es super, du schläfst tags 2 Stunden am Stück und ich denke wow. Und nachts gibt es auch gelegentlich mal 5 oder 6 Stunden am Stück. Aber es gibt auch alle 2 Stunden nachts und 20 Minuten Schläfchen am Tag. Manchmal kommst Du abends schwer zu Ruhe und ich dann schlecht ins Bett. Naja, wird sich alles eingrooven – oder noch viel schlimmer werden, wenn Du erst Zähne bekommst. Ärgerlich ist oft, dass Du Dir mit Lotte die Klinke in Hand gibst, also z.B. nach der Morgenwindel dann wieder einschläfst, wenn Lotte gerade aufwacht. Durch die Ferien habe jedoch gerade gut Gelegenheit, auch mal auszuschlafen. Wenn Du morgen gegessen hast, hältst Du es auch 2 oder 3 Stunden gut bei Deiner großen Schwester und Deinem Papa aus. Überhaupt – fremdeln oder Ablehnung gegenüber engen Familienmitgliedern gibt es bisher kaum. Nur deine Tante hatte bisher noch nicht so viel Glück. Sie erwischt Dich immer in Momenten, in denen viel Trubel ist und wenn Du müde bist und dann heulst Du schon mal. Einen ernsthaften Zusammenbruch hatten wir, als wir mal einen Abend zu einer Parteiveranstaltung gehen wollten. Es war warm, Papa zog sich eine lange Hose an und ich quetschte dich auch in lange Kleidung. Da bist Du einmal komplett ausgeflippt, das tat mir so leid. Ich hab das mit der Wärme erst überhaupt nicht realisiert. Wenn Du heulst kommen Dir ganz schnell die Tränen, das kenne ich von der Großen gar nicht, die zum ersten Mal mit 2 oder so „feucht“ geheult hat. Auch einige Ausflüge haben dich ein bisschen gequält, manchmal hast du einfach keinen Bock auf Auto und kannst da dann plötzlich nicht mehr richtig schlafen.

Auch wenn ich jetzt fast nur blöde oder anstrengende Sachen geschrieben habe, Du bist ein sehr zufriedenes Kind, aber durch deine große Schwester musst du halt durch eine Menge Sachen durch, die wir mit einem Baby sonst nicht gemacht hätten. Ich freue mich, wenn unser „Alltag“ mit Kindergarten nächste Woche wieder startet und wir wieder Rhythmus und Struktur und ein bissl Ruhe reinkriegen. Denn Ruhe kann die Große einfach ganz schlecht. Und Du brauchst sie – wenigstens zum Schlafen und zum Essen. Ansonsten findest Du Aktion und Bespaßung auch total super.

Kinder, Kinder

kinderDie Große schwitzt wie Papa. Die Kleine ist ein Kaltfuß wie Mama. Die Kleine ist kitzelig wie Papa. Die Große ist mutig wie Mama. Die Kleine hat empfindliche Augen wie Mama. Die Große hat blaue Augen, weder wie Mama noch wie Papa, dafür Oma und Opa und Tante. Die Kleine hat dunkle Augen wie Papa. Die Große plappert wie Opa. Die Kleine schläft wie ihre Tante, ausgiebig. Sie sehen sich ähnlich, und dann doch wieder nicht. Jeder ein Mensch für sich, mit einem besonderen Platz in meinem Herz.

Manchmal bin ich einfach so erstaunt über diese Kinder, die einfach so zu uns kommen. Diese Kinder, die wir gemacht haben, ohne (große) Anstrengung und jetzt einfach da sind. So sind, wie sie sind und nicht anders. Neue Menschen. Wenn man genau drüber nachdenkt ist das total irre.

WMDEDGT im Juli

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Einmal im Monat fragt Frau Brüllen: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag so? Mehr davon gibt es hier

Das war heute irgendwie so ein durchgewurschelter Alltagstag kurz vor den Ferien. Mal schauen, ob ich noch alles zusammen kriege.

Angefangen hat der Tag mit dem 2. Stillstopp des Tages um 5.48h. Zwei Minuten bevor der Wecker des Mannes geht. Leider war damit auch ein Schiss verbunden und damit Aufruhr, so dass das Baby pünktlich um 6.50h, zu meinem Weckerklingeln, wieder schlief. Ich machte mich schon mal auf in die Küche, machte mir einen Kaffee und beschloss Haferbrei zu kochen, weil ich weder Lust auf Müsli noch auf Cornflakes hatte. Nebenbei machte ich schon mal die Brotdrose fürs Kind fertig. Dann ging es auf zum Wecken. DIe Tochter hatte mal wieder in ihrem eigenen Bett geschlafen, allerdings erst spät, daher war das Wecken etwas mühsam. Essen war auch nicht so der Hit. Dann lenkte uns noch ein Krankenwagen in unserer Straße ab, der, wie sich zeigte, auch noch in unser Haus wollte. Ich befürchtete, die schwangere Nachbarin mit den Zwillingen habe vielleicht einen Blasensprung. Immerhin funktionierte Waschen und Anziehen ohne Stress, auch wenn es immer noch kein Elsa-Kleid zum Anziehen gab. Dafür nahm sie ein ein paar blaue Klamotten und zum vollständigen Glück fielen mir noch die blauen Garten-Crocs als Ergänzung ein. Am Ende war es dann doch 8.20h als wir das Haus verließen. Ich packte das gerade aufwachende Baby einfach im Schlafsack in den Kinderwagen und grapschte noch schnell den Einkaufszettel.

Im Kindergarten wurde das Kind schon erwartet, da ein Ausflug zu zwei Kindern nach Hause geplant war und sie noch schnell frühstücken sollte. Ich machte mich auf zum Einkaufen. Am Ende war das Baby dann ziemlich unleidlich und ich trug sie einen Teil der Strecke nach Hause. Da stillten wir dann erstmal in Ruhe, ich checkte mein Instagram während das Baby auf mir schlief. Ich legte sie weg und verräumte die Einkäufe und Bio-Kiste, wobei ich den schimmligen Rhabarber aus dem Kühlschrank entfernte und diesen gleich mal wischte. Die Nachbarin schrieb, dass sie unser Treffen morgen absagen müsse, weil sie mit Blasensprung im Krankenhaus sei – und da bleiben müsse, bis die Kleinen da sind. Ich hoffe, das da alles gut geht, sie hätte eigentlich noch fast 8 Wochen gehabt.

Das Baby wachte auf und wir stillten wieder. Sie hatte die letzten Tage nicht so richtig gut getrunken, erkältungsbedingt wahrscheinlich. Das schien sie dann heute nachholen zu müssen. Danach fiel mir ein, dass ich mir ja noch ein Croissant beim Bäcker geholt hatte. Ich verspeiste es und gleich noch das Kürbiskernbrötchen hinterher, das mein Mittag sein sollte. Satt war sie noch immer nicht. Also diesmal das Baby. Sie stillte und schlief dabei ein. Ich nutzte die Zeit, endlich mal die schon abgeklebten Kisten zu bemalen. Meine “kreative Pause” hielt 40 Minuten, da war die Dame dann schon wieder wach, diesmal verdauungsbedingt. Weil sie gerade wund ist – zum ersten Mal – legte ich sie mit dem nackten Po und Stulpen auf eine Wickelunterlage zum lüften. Ich schaute mir die 2. Runde vom #intheyarngardencal an und fing an zu häkeln. Dann packte ich das meckernde Kind in die Manduca. Sie schlief recht schnell, aber beim Ablegen wurde sie wieder wach. Also, Baby in die Wippe, und noch schnell die Spülmaschine aus- und einräumen und eine Maschine Wäsche anstellen, damit das Baby einen Schlafanzug am Abend hat.

Dann holten wir die Große aus dem Kindergarten ab und gingen ganz schnöde nach Hause. Ohne Nachmittagsprogramm, ohne Action. Dafür mit Motzen und Gejammer. Ein Blick in die Brotdose erklärte die unterirdische Laune. Fast voll. Also erstmal was Essen, die Reste und einen Obstteller. Ich hatte nach meinem üppigen 2.Frühstück auch irgendwie kein Mittag gehabt. Dann wollte die Große gerne mit dem Porzellangeschirr spielen und wir machten ein Kaffeekränzchen zu dem ich noch ein paar Kekse spendierte. Wir lasen 2 Bücher bis die Kleine so quengelig war, dass wir stillten und die Große sich in ihr Zimmer verzog. Ich packte die Kleine in die Manduca, wo sie auch relativ schnell schlief. Ich setzte mich aufs Sofa und häkelte ein bisschen, anstatt Essen zu machen. Der Mann kam auch bald, und wir beschlossen, dass das geplante Essen eh zu aufwendig war und der Mann schlug eine Hacksoße vor, damit das Hackfleisch weg kam. Ich häkelte noch die Runde fertig und legte das Baby weg, das aber noch mehr Essen wollte. Also stillten wir und waren pünktlich zum Essen fertig bzw. eingeschlafen.

Wir schauten alle zusammen Sandmännchen. Der Mann übernahm die Bettgehroutine bei der Großen und da wachte dann auch die Kleine wieder auf. Wir – surprise, surprise – Stillten. Ich schaute ein bissl nach Walkanzügen und Stoffen. Nach einer frischen Windel legte ich die Kleine auf ihre Matte und begann den Artikel. Der Mann war sogar schon um 20.20h bei der Großen fertig, das ist rekordverdächtig derzeit. Jetzt noch ein bissl häkeln und dann die Kleine überreden mal zu schlafen.

 

4 Monate kleines Mädchen

pilzWohl jeden Monatsbericht muss man mit der Feststellung beginnen, dass ja schon wieder ein Monat vorbei ist. 4 Monate bist nun bei uns – Du kleiner Sonnenschein. Du bist so freundlich, lächelst immer zurück, fremdelst bisher praktisch nicht. Selbst wenn Du schon sehr müde bist, kann man Dir mit ein paar lieben Wiorten noch Dein süßes, zahnloses Babylachen entlocken. Überhaupt bist Du gerade so entspannt, dass ich fast Angst habe, es auszusprechen. Du weinst oder brüllst fast gar nicht mehr, außer man quält Dich zu lange in Autositzen oder im Hänger. Da habe ich sogar großes Verständnis für und mein Mamaherz weint ein bisschen mit.

Du hast diesen Monat deine erste große Reise nach Berlin mitgemacht. Das war eine eher anstrengende Veranstaltung, aber eine langjährige Freundin feierte ihre Hochzeit. Autofahren ist für Dich eigentlich ok, aber nach 5 Stunden (inkl. Pause) hattest Du die Nase voll. Und auch die Hochzeit war eher anstrengend für uns alle. Deine Schwester hat bis um 23 Uhr durchgehalten. Da bist Du dann wieder aufgewacht und hast bis zur Abfahrt um kurz nach 1 auch nicht wieder geschlafen. Unsere Familienbesuche, die wir in den Sommerferien unternehmen wollten haben wir nun erstmal wieder abgesagt, das wird ja bloß Stress.

Ansonsten hast Du in diesem Monat die Mobilität entdeckt. Zwar ist sie noch sehr zaghaft, aber du rotierst und robbst. Ein paar Mal hast Du Dich vom Bauch auf den Rücken gedreht, da war ich ganz überrascht als ich Dich plötzlich so sah. Das scheint aber noch mehr Zufall als Methode zu sein. Aber an dem Drehen auf den Bauch arbeitest Du auch intensiv. Das Greifen entwickelst Du immer weiter. Im Moment ist der O-Ball hoch im Kurs und wird ausgiebig belutscht. Wenn Du auf dem Bauch liegst, hast Du so ein Kuschelbuch, dass Du ganz spannend findest. Überhaupt ist Dein Interesse für Deine Umgebung ganz groß. Bei der Rückbildung heute hast Du Dir alles ganz genau angeschaut, und Deine große Schwester ist sowieso das beste Entertainment.

Dein Schlaf ist sehr unreglmäßig vor allem nachmittags, aber so in der Summe noch ziemlich berechenbar. Schläfst Du tags viel, haben wir oft keinen Feierabend und umgekehrt. Wir stillen nachts so 1-2 mal, Ausnahmen gibt’s, aber eher selten. Manchmal schläfst Du abends im Bett mit Schlafsack auch ganz alleine ein, was ich nach der Erfahrung mit der Großen sehr faszinierend finde. Ansonsten gibt es gar nicht so viel zu berichten, denn Du bist ein sehr zufriedenes Kind. Ich kann Dich auf die Matte von Deinem Spielbogen legen und Du beschäftigst Dich. Es muss schon jemand im Raum sein, aber permanenter Körperkontakt, wie ich ihn von der Großen in der Erinnerung habe, brauchst Du nicht. Du machst unser Nachmittagsprogramm recht ausgeglichen mit, nur das Trinken unterwegs klappt nicht so gut. Aber das macht Dir wenig, das holen wir dann später nach. In der Trage schläfst Du nach ein paar Kniebeugen meinerseits auch recht schnell, selbst bei Trubel drumherum.

Meine kleine Maus, ein Leben ohne Dich ist mittlerweile nicht mehr vorstellbar. Du machst es uns sehr einfach uns als Zweifacheltern einzuleben. Auch wenn es manchmal anstrengend ist, einfach weil 2 Kinder mehr Aufmerksamkeit brauchen, will um nichts in der Welt tauschen.