WMDEDGT

blumen

Also eigentlich muss ich _jetzt_ (11:38) gerade Muffins backen für das Mai-Fest im Kindergarten, das wettertechnisch eher in den Herbst als den Frühling passt. Aber dann habe ich bei Frau Stahldame gesehen, dass ja heute WMDEDGT ist und habe den Ansporn, es auch mal wieder zu versuchen.

Dieser Freitag liegt in einer der bisher terminintentsivsten Wochen des Jahres. Schulanmeldung, Eigentümerversammlung, Geburtstagseinladung, Mai-Fest, Europa-Empfang, Besuch der Schwägerin aus Norwegen. Und dann kam gestern noch spontan ein telefonisches Vorstellungsgespräch für heute rein. Puh. Also, toll, aber puh. Leider schläft die Kleine im Moment vormittags nicht verlässlich und so musste ich kurzerhand eine Betreuung für die 15 vorgeschlagenen Minuten organisieren. Erst dachte ich an meine Mutter, aber der Aufwand war nicht angemessen und sie hat noch ein wenig an einer kleinen Fuß-Op zu knapsen. Also, die Nachbarin gefragt, auf deren gleichaltrige Tochter ich selbst vor einiger Zeit aufgepasst hatte. Die schrieb, dass sie heute ins Krankenhaus müsse, weil ihr Gebärmutterhals sich stark verkürzt hätte (33. Woche), aber ihr Mann aufpassen würde. Ich stelle sicher, dass es wirklich ok ist und bin erleichtert, diese Möglichkeit zu haben. Die Nacht war leider ziemlich unruhig, nachdem die Kleine gestern schon um 18 Uhr heulend durch war. Sie versuchte zu schlafen, aber zappelte mich immer wieder wach. Ich schaue um 0.30h, 1.30h, 3.40h, 5.20h auf die Uhr und stille ein letztes Mal um 6.10h, dann schlafen wir noch bis um 7.05h. Immerhin. Ich glaube, so langsam bin ich reif fürs nächtliche Abstillen. #gähn.

Die Große will auch nicht so recht aus dem Bett, sie braucht im Moment lange zum Einschlafen abends und es wird immer später. Immerhin haben wir gestern Abend schon ein Kleidermännchen gemacht und so entfällt die leidige Auswahl. Ich mache die Kleine und mich fertig und bugsiere die Große dann ins Bad. Sie trödelt. Ich mache schon mal die Frühstücksdose und decke den Tisch. Nackt steht die Große dann vor mir und erzählt mir, dass sie sich schon gewaschen hat. Immerhin. Ich frühstücke dann einfach mal und hake es für die Große ab, die mit der Kleinen in ihrem Zimmer verschwindet. Ich nutze die Abwesenheit um schnell schon mal den Buggy runter zu tragen und auch ein bisschen Müll, den ich in der nachbarlichen Mülltonne auswildern will, weil unsere Tonnen seit der Ankunft von 4 Windelbabys im 3-Parteienhaus heilos überfüllt sind. Um 8h blase ich zum allgemeinen Zähneputzen und bestehe auf einer Jacke über dem sommerlichen Kleid.

Wir kommen fast pünktlich in den Kindergarten. Ich ärgere mich, keine Geld eingesteckt zu haben um Gutscheine für Essen und Trinken beim Fest zu kaufen. Wieder zu Hause wusele ich noch ein bisschen durch die Wohnung, lege mir die Unterlagen für das gespräch um 10 Uhr zurecht und versuche, die Kleine doch noch in den Schlaf zu stillen.Ich habe so meine Befürchtungen, ob sie bei dem Nachbar bleiben wird. Sie ist zwar nicht so eine “Männerhasserin” wie ihre große Schwester, aber so richtig gut kennt sie ihn einfach nicht. Schlafen klappt nicht. Dann mache ich mich um kurz nach halb 9 auf. Ich treffe noch die andere Nachbarin im Hausflur. Diese bietet mir auch noch ihre Hilfe an, da sie gerade von dem geplanten Krankenhaus der anderen Nachbarin erfahren hat. So dankbar, dass sich hier gerade ein schönes Netzwerk zusammenbaut.

Die Nachbarin ist noch nicht im Krankenhaus, liegt auf dem Sofa. Die Kleine ist sofort vom vielen elektrischen Spielzeug gebannt und nach ein paar Minuten gehe ich. Aber der geplante Anruf kommt und kommt nicht. Ich höre die Kleine von unten weinen und denke, dass sie wohl doch zu müde war. Um 20 nach 10 rufe ich einfach mal an. Niemand hebt ab. Mist. Aber bevor ich noch überlegen kann, was ich nun mache, werde ich zurück gerufen und bin im Telefonat. Das sehr nett verläuft, ich habe das Gefühl, das könnte passen. Aber meine Erfahrungen in den letzten Jahren sagen, bloß keine Hoffnung machen…

Nach dem Ende des Telefonat sprinte ich runter und nehme ein verheultes Baby aus dem Arm des Nachbarn. Sie war wohl einfach müde, aber auf dem Arm ging es. Ach mein armes Baby. Wir gehen hoch und schnurstracks ins Schlafzimmer, wo die Kleine auch nach wenigen Minuten eingeschlafen ist. Ich überlege kurz mit zu schlafen, aber die Muffins. Achja.

So, nun (12.23h) sind die Muffins im Ofen, gerade noch rechtzeitig, damit ich die Große um 13h aus dem Kindergarten holen kann, die sollen noch eine Pause haben, bevor es um 15h wieder losgeht.

So 22:00h, ich sitz endlich auf dem Sofa und komme dazu, den Rest vom Fest zu verbloggen. Die Kleine wachte um 20 vor 1 auf, so dass es peferkt für den Weg in den Kondergarten reichte. Wir haben uns viel Zeit für den Weg vom Kindergarten nach Hause gelassen, die Kleine mag immer mehr selbst laufen, leider auch auf die Straße. Zuhause haben wir noch die Muffins dekoriert, ein paar Nudeln mit Pesto vom Vortag  gegessen und ein bisschen gespielt, bis wir auch schon wieder losmussten. Das Frühlingsfest war sehr nett, trotz des Wetters. Wir haben Kuchen und Bratwurst gegessen, ein bisschen unterhalten, ständig dem Baby hinterher gewetzt und der Großen beim Turnen an der Turnstange zugeschaut. Endlich habe ich mir mal die Krippengruppe der Kleinen angeschaut und mit der Leitung gesprochen. Und dann war das Baby auch schon ziemlich durch und gegen den sehr körperlichen Protest der Großen sind wir dann kurz nach 5 heim. Tja, und gaben dem Teufelskreis nach, und legten das Baby schlafen, nachdem sie auf dem Heimweg schon fast weg war. Mann und Tochter holten sich noch eine TK-Pizza, ich mochte nur noch Skyr und Banane essen. Die Kleine habe ich dann um 18.45h wieder geweckt: Lieber kein Feierabend als noch so eine Nacht. Wir wuseln alle noch ein bisschen rum, lesen Zeitung und Buch und versuchen die Große Richtung Bett zu ordern. Die Kleine isst noch ein bissl Skyr und klettert über den Sessel in ihren Stall, wo sie dann anfängt zu heulen, weil eingesperrt. (#meinenerven und #hehe). Gegen 20:30h beschließe ich, dass der 2 Stunden-Regel (Mindestabstand zwischen 2 Schlafphasen. Immer.) ausreichend gehuldigt wurde und ziehe mit der Kleinen gen Bett. Sie trinkt lange, aber schlafen kann sie so schnell doch nicht. Nach Rumgewälze schläft sie schließlich, quer im Bett des Mannes, mit Kopf an der Kante. Ich ziehe sie rein, streichele sie… und wecke sie wieder auf. Mist. So ein Anfängerfehler. Es dauert, bis sie sich beruhigt und wieder eine Position zum Einschlafen findet. Jetzt Feierabend. Oder so.

Puh, was bin ich froh, dass die eigentlich hier und heute geplante Spielerunde des Mannes spontan ausgefallen ist. So, nun gute Nacht zusammen.

Hallo Mai!

Hallo Mai, wow, war nicht grad noch Weihnachten? Puh, das Jahr vergeht so schnell. Und nächste Woche nimmt der Monat gleich mal so richtig Fahrt auf.
Im Mai werde ich
… Die Große für die Schule anmelden (morgen 😱)
… Viel Geld auf einer Eigentümerversammlung ausgeben
… ein Frühlingsfest im Kindergarten feiern
… MitGastgeberin für einen Europaempfang sein
… Mir eine neue Nähmaschine kaufen (müssen! Bin schon 1 Monat ohne)
… Bei einem Kollegen/Chef vom Mann eingeladen sein
… Mit Mann und Maus beim lokalen Parteitag aufschlagen
… hoffentlich ein neues Menschlein in Hamburg begrüßen dürfen
Und dann ist schon Juni, und bald Ferien und das Jahr fast rum…. #ichwerdealt
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Inspiriert von Carola.

12 von 12 im Mai

Ein sonniger Maientag in 12 Bildern.

Nach einem – wie immer – turbulenten Start habe ich das erste Foto des Tages auf dem Rückweg vom Kindergarten gemacht.

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Die Rhodos sind nun explodiert, der Himmel hat dieses wunderbar fotogene Blau.20160512_085023

Nach kurzem Weiterschlafen wacht das Baby auf und ist nach dem Stillen schlechtgelaunt. 2 Stunden rumtragen, betüddeln und schukkeln bis es wieder schläft.

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Ich mache mich daran, ein Protokoll meines Essens aufzusetzen um den Bauchschmerzen, die heute Morgen mal wieder auftraten, auf den Grund zu gehen.

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Dann will ich die Gardinen fürs Kinderzimmer endlich nähen. Den Stoff hab ich schon lange, jetzt ist die Jalusie kaputtgegangen. Leider habe ich mich beim dunklen Stoff für die Rückseite vermessen, das reichte doch nicht mehr, also komme ich hier übers Zuschneiden nicht hinaus.

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Dann bin ich mit der Nachbarin endlich mal zum Kaffee verabredet. Sie hat 10 Tage vor uns ihr Baby bekommen und wir haben uns einiges zu erzählen. Das hier ist allerdings ein Symbolbild, von dem Kaffee, den ich danach getrunken hab. Mit Koffein.

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Schnell die Milchlieferung hochholen, bevor die wieder warm wird, weil ich sie vergesse…20160512_142305

Ich werkle weiter und nutze, dass das Baby nach diesem Vormittag offensichtlich Schlafbedarf hat. Nähen, Bad putzen, die mit Wollläusen befallene Pflanze verarzten, Papierkram ordnen. Um kurz vor 4 nehme ich mir dann endlich Zeit für ein Mittagessen. Reste von gestern: Selbstgemachter Sahne-Hering und Kartoffeln.

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Das große Kind kommt nach Hause, sie war bei der Großtante und bringt wunderbaren Frühlingsduft und schlechte Laune mit.

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Ich versuche mich mal wieder am Brot und riskiere Bauchschmerzen. Wir haben eh nur Knäcke im Haus und der Mann – potentieller Brotlieferant – kommt später, weil wieder Stau auf der Strecke ist. Das Kind macht nur Unsinn mit dem Essen und erzählt mir Schmu, das  Quengel-Baby ist endlich im Tuch eingeschlafen.

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Sandmann heißt noch ein paar Minuten in Ruhe essen für mich bevor ich versuche, die Abendroutine mit beiden Kindern alleine hinzukriegen.

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Nachdem ich das Kind ins Bett eskaliert habe und mich der Mann für den kritischen Teil dann endlich ablöste, brachte ich meiner Mama noch das Auto zurück und gönnte mir ein Feierabendbier. Glutenfrei hab ich aus Versehen erwischt, ich hatte nur aufs alkoholfrei geachtet. Lecker ist’s trotzdem.

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Dann hab ich noch das Baby in den Schlaf gestillt, den Tisch von meinem ganzen Papierkram befreit und die selbstgenähte Tischdecke – in die die produktive Energie der Gardinen dann floss – aufgelegt. Das Bild ist leider zu dunkel wird dann demnächst mal bei Tage verbloggt.

Mehr 12 von 12 gibt’s wie immer bei Draußen nur Kännchen. Gute Nacht!

Mai

DSC_5163Schon wieder ein Monat rum. Der Alltag ist sehr einvernehmend derzeit, da rast die Zeit nur so. Also, nun einen Moment inne halten und schauen, was uns wohl im nächsten Monat erwartet. Inspiriert von Frische Brise.

im Mai werde ich

… einen Monat industriezuckerfrei leben (versuchen)

… den maigrünen Baum vor dem Balkon bestaunen

… das Kind auf eine Geburtstagsparty auf dem Reiterhof bringen

… Blumen pflanzen und Sonne genießen

… der re:publica aus der Ferne folgen

… einen Geburtstagsbrunch mit lieben Menschen verbringen

… auf den Friedhof gehen – 1 Jahr ohne Dich, Papa

… ein Hotelzimmer in Berlin buchen

… Besuch aus Norwegen bekommen

Ich freue mich auf einen noch wenig verplanten Monat mit ein paar warmen Frühlingstagen, mehr Draußensein und weniger Anziehen müssen.