Statusupdate 2

Wirwachsen_101_2

Es ist wieder Zeit für ein Statusupdate in Sachen 1001 in 101. Auch diesen Monat habe ich einige Dinge “abgearbeitet”.

Gehen wir mal von oben durch:

Wir haben im Zimmer der Großen das Bett von normal auf Hochbett umgestellt. Im Zuge dieser Aktion habe ich erstens ordentlich Zeug ausgemistet (#3) und einen Großteil des aufräumintensiven Playmobils in ihr Zimmer geschafft.

Ich hab die Kammer ausgemistet (#7). Das war toll, weil da jetzt so viel mehr Platz dort ist und ich den Zugang zum Werkzeug verbessert hab, was mich sehr genervt hat.

balkonDer Balkon ist jetzt angehübscht (#12). Ich hab kurzerhand Blumen im Rewe gekauft anstatt auf eine Gelegenheit zu warten, in den Baumarkt zu kommen. Bei IKEA gabs ein paar neue Kissen und die Lampions hab ich beim Aufräumen in der Kammer wiedergefunden. Pünktlich zum Sommer einen sommertauglichen Balkon, yay.

Ich hab mir eine neue Zeitschrift gekauft (#42) – Anstiftung zu noch mehr Kreativkrams zu dem ich so schon kaum Zeit finde.

zeitschrift

Zur Hochzeit in Berlin haben wir auch Verwandtschaft in Berlin getroffen (#50), bin aber nicht ganz sicher ob das als “Besuch” durchgeht… Ich lass den noch mal offen.

Ich habe einen Kirschenmichel gemacht (#56). Aus Kindheitserinnerung an meine Oma und weil eine Menge oller Brötchen rumlagen. War ok, aber nicht zu vergleichen mit dem meiner Oma.

Wir waren im Peter Pane essen (#58). Lecker.

peterpane

Ich habe ein paar Tage beim #30daysdraworletter Challenge mitgemacht und ein paar Seiten in meinem Skizzenbuch gefüllt (#71). Wegen der Hochzeit hab ich schon wieder die Nägel lackiert (#75).

sketch

Der Rechner ist endlich mal gebackuppt worden bevor die Warnung mir 3-stellige Zahlen bei “Keine Backups seit x Tagen” anzeigt (#94). Ich habe 7 weitere Blogposts geschrieben (#95), davon 2 über DIY-Dinge (#96).

herzkleid2

Der Fortschritt ist eine Schnecke.

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WMDEDGT im Juni

strand

Der Tag begann, wie alle derzeit, um 5.30h mit dem erstem Stillstopp. Danach war das Baby wach. Ich nicht, also legte ich sie in ihr Bett und versuchte trotz ihres Meckerns weiter zu schlafen.Ich merkte, wie sie rotierte und ächzte, aber ich schlief wieder ein. Geweckt wurde ich durch Tritte der Großen, die bei ihrem Papa im Arm lag und mich herausfordernd anschaute. Meh. Der Blick auf die Uhr dagegen war erfreulich, wir hatten alle bis 8.15 geschlafen. Das Baby hatte sich tatsächlich um 180 Grad gedreht, war aber alleine wieder eingeschlafen. Wir frühstückten ein schnelles Toast-Frühstück, weil wir den (möglicherweise kurzen) norddeutschen Sommer und auflaufendes Wasser ausnutzen und ans Meer fahren wollten. Zusammenpacken mit Kind und Baby fühlt sich irgendwie immer an, als ob man für Wochen verreisen möchte, aber immerhin kamen wir nach 2 Kackwindeln, Kind eincremen, Sandwiches machen, schnell noch die Wäsche abnehmen um 10.30h los. Und fuhren erstmal in den Stau. Die Idee mit dem Meer hatten wohl auch andere…. nach ungefähr 5 Baustellen und einem brüllenden Baby waren wir endlich da. Stillen und wickeln. Wir bezogen den Strandkorb und die Große und ich testeten die Wasserqualität. Kalt. Überhaupt war es ganz schön kalt bei 20 Grad und Wind, vor allem im Schatten. Das große Kind ist da ziemlich unerschrocken. Dann kam der Mann mit Heuli-Baby in der Manduca an, wohl doch noch hungrig. Also Stillen und Wickeln. Nachdem wir alle Brote gegessen hatten und ich anfing mich in rasendem Tempo über die Gummibärchen herzumachen beschloss ich, mich mal um richtiges Essen zu kümmern und packte das Baby zum Schlafen in die Manduca, wo sie innerhalb von Sekunden wegpennte. Am Imbiss hatte ich die Wahl, mich bei der kürzeren Fischschlange oder der längeren Pommesschlange anzustellen. Ich entschied mich für letzteres, denn ohne Pommes brauchte ich dem großen Kind wohl nicht kommen. Boah,  lange nicht so unorganisierte Imbissleute gesehen. Eine (!) Stunde habe ich gewartet und es waren vielleicht 12 Leute vor mir… und ich hatte das Telefon vergessen. Meh. Als ich zurückkam war die Stimmung gereizt, Hunger und Langweile sind eine furchtbare Mischung. Wir aßen, schauten noch mal am Meer vorbei, Spielplatz, rum hängen und dann war der Tag am Meer auch schon vorbei. Auf dem Rückweg zum Auto wachte das Baby auf. Stillen und Wickeln. Zuhause gab es eine Runde Kuchen um das schlimmste an Hungerlaune zu verhindern. Ich machte innerhalb von 20 Minuten Essen und musste dann erstmal Stillen.  Diesmal ohne Wickeln. Dann endlich auch Essen für mich. Der Mann kümmerte sich um Baden und Bett für die Große, ich um dasselbe Programm für die Kleine. Ich gewann. Der Mann gab um kurz vor 9 Uhr wutentbrannt auf, weil die Große partout nicht schlief. Die kam heulend zu mir und dem auf mir schlafenden Baby. Jetzt schlafen beide (21.28h) und es folgt die Baderunde für die Erwachsenen. Irgendwie hatte ich so Tage am Meer erholsamer in Erinnerung…. Gute Nacht!

Mehr von “Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?” gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

Im Juni

ranunkelHallo Sommer!! Selbst hier im Norden fühlt es sich langsam an wie Sommer und nicht nur, weil der Regen wärmer wird. Ich freue mich also auf einen Monat mit ganz viel Zeit draußen: auf Spielplätzen, dem Fahrrad, dem Balkon, am See. Außerdem haben wir die erste große Reise mit Baby geplant, wir werden in Berlin sein. Leider viel zu kurz, weil das große Kind am Freitag vorher noch den Jahresausflug des Kindergartens in den Tierpark hat.

Im Juni werde ich

… mit dem kleinen Kind die U4 haben

… wegen mindestens 2 Abenden Strohwitwendasein die Kinder alleine ins Bett bringen (müssen)

… nach Berlin fahren

… eine tolle Hochzeit einer meiner ältesten Freundinnen feiern

… dem großen Blumen-Mädchen ein Kleid für eben diese Hochzeit nähen

… ein kleines Theaterstück anlässlich der Abschiedsfeier im Kindergarten anschauen

… einen Rückbildungskurs beenden

… das erste Mal auf eine Eigentümerversammlung gehen

… mich ein bisschen mit der Gräser-Allergie plagen

 

Inspiriert durch Carola von Frische Brise.